E-Mail-Umfrage

Wie gehen Sie mit Spam-Nachrichten um?

Spam-Mails als solche zu markieren oder in den Spam-Ordner zu verschieben lohnt sich: So trainiert man den Spam-Filter und muss sich - hoffentlich - künftig mit weniger Spam herumschlagen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn
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Spam-Mails als solche zu markieren oder in den Spam-Ordner zu verschieben lohnt sich: So trainiert man den Spam-Filter und muss sich - hoffentlich - künftig mit weniger Spam herumschlagen. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Spam-Mails sind nicht nur nervig, sondern oft auch eine Bedrohung: Im Anhang kann Schadsoftware lauern, Links in der Mail führen oft zu Phishing-Seiten. Ist Nutzerinnen und Nutzern die Gefahr bewusst?

Köln (dpa/tmn) - Beim Umgang mit Spam-E-Mails lassen sich viele Nutzerinnen und Nutzer offenbar nichts vormachen. 60 Prozent der Menschen hierzulande fackeln nicht lange und löschen solche Nachrichten ungelesen, wie aus einer Yougov-Studie hervorgeht.

Allerdings markiert noch nicht einmal jede Fünfte oder jeder Fünfte (19 Prozent) so eine E-Mail als Spam oder verschiebt sie in den Spam-Ordner seines Postfachs. Das wäre allerdings eine Möglichkeit, sich künftig besser vor solchen Mails zu schützen. Denn bei den meisten Mail-Anwendungen und -Diensten und -Anbietern trainiert man auf diese Weise einen Spam-Filter.

Immerhin 7 Prozent der Befragten geben an, ihre Spam-Mails zu lesen, dann aber zu löschen. 3 Prozent unternehmen gar nichts und lassen die Mail einfach im Posteingang liegen. Und ebenso viele leiten Spam an Sicherheitsexperten oder spezielle Postfächer weiter, die etwa Unternehmen eingerichtet haben, um missbräuchliche oder betrügerische Nachrichten in ihrem Namen zu analysieren und zu verfolgen.

Dass man auf Spam nicht reagiert, auch und gerade um dem Absender nicht zu signalisieren, dass er eine aktiv genutzte Adresse angeschrieben hat, ist so gut wie jedem klar: Nur 1 Prozent räumt ein, auf Spam-Nachrichten zu antworten. Gleiches gilt übrigens auch für Unsubscribe- oder Abmelden-Links ins Spam-Mails: Wer darauf klickt, kann so gut wie sicher sein, fortan noch mehr ungewollte Nachrichten zu erhalten.

Befragt worden waren 2131 Menschen im Auftrag von Web.de und GMX.

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