Neues Feature für Android-Nutzer

WhatsApp: Neue Funktion schützt vor neugierigen Blicken

WhatApp startet eine neue Funktion für alle Nutzer von Android-Geräten. Diese können jetzt ihre Nachrichten besser vor neugierigen Blicken schützen.

  • WhatsApp hat eine neue Funktion für User von Android-Smartphones freigeschaltet.
  • Das neue Feature soll der Sicherheit dienen.
  • Vorsicht ist allerdings in Sachen Datenschutz geboten.

München - Für Nutzer von WhatsApp gibt es ab sofort eine neue Funktion. Die Nachrichten in der App können nun besser vor neugierigen Blicken geschützt werden. Wie das US-Unternehmen in dieser Woche mitteilte, können Nutzer jetzt auf die neue Fingerabdruck-Sperre zurückgreifen.

WhatsApp will User mit neuer Funktion mehr Sicherheit ermöglichen

Diese soll zusätzliche Sicherheit vor unerwünschten Mitlesern bieten. Konkret geht das, indem Nachrichten nur noch mit dem eigenen auf dem Smartphone hinterlegten Fingerabdruck entsperrt werden können.

Um die Einstellung vorzunehmen, muss man sich durch das WhatsApp-Menü durchklicken. Die gewünschte Fingerabdruck-Sperre erreicht man, in dem man oben rechts auf dem WhatsApp-Bildschirm auf die drei Punkte geht und dann auf „Einstellungen“ klickt. 

Fingerabdruck-Sperre von WhatsApp muss auf Android-Geräten erst eingerichtet werden

Von da aus sind zwei weitere Klicks nötig: erst auf „Account“ und dann auf den Reiter „Datenschutz“. Ganz unten im Menü gelangt man dann zur Option „Fingerabdruck-Sperre.“

Die Funktion ist zunächst deaktiviert. Nutzer von WhatsApp müssen das neue Feature aktiv einschalten. Um die Funktion zu verwenden, müssen Nutzer zuerst ihren Fingerabdruck im Smartphone einrichten.

Dazu geht man auf seinem Smartphone auf „Einstellungen“, dann auf „Gerätesicherheit“ und schließlich auf „Fingerabdruck-Scanner“. Dort wird zunächst nach der PIN gefragt.

WhatsApp braucht einen hinterlegten Fingerabdruck

Dann startet die Hinterlegung des Fingerabdrucks. Dazu müssen Nutzer ihren Daumen mehrfach auf die Home-Taste legen - der großen Taste am unteren Ende des Smartphones. Erst dann kann die Fingerabdruck-Sperre bei WhatsApp aktiviert werden.

Ganz neu ist die Funktion nicht. Wer ein iPhone hat, der könnte die Fingerabdruck-Sperre bereits seit Anfang dieses Jahres kennen. WhatsApp hatte für die Nutzer bereits TouchID und FaceID freigeschaltet.

Anrufe können auf WhatsApp weiterhin ohne Fingerabdruck angenommen werden

Mit der Fingerabdruck-Sperre können nun auch Android-Nutzer ihre App entsperren. Aber: Anrufe via WhatsApp können weiterhin auch ohne Fingerabdruck angenommen werden.

Die neue Funktion stellt Nutzern drei Einstellungen zur Verfügung. So kann die App entweder sofort nach dem Verlassen, nach einer Minute oder nach 30 Minuten gesperrt werden. Zusätzlich können User auswählen, ob die Vorschau des Absenders und der Nachricht in Push-Benachrichtigungen weiterhin angezeigt werden soll.

Neue Funktion auf WhatsApp verspricht mehr Sicherheit

Der Vorteil der Fingerabdruck-Entsperrung liegt wortwörtlich auf der Hand: Den eigenen Fingerabdruck hat man immer dabei. Nur bei einer Verletzung am Finger könnte es problematisch werden. Sicher ist aber: Der Fingerabdruck ist nur mit hoher krimineller Energie zu bekommen oder zu fälschen.

Um im Falle einer Verletzung gewappnet zu sein, empfiehlt zum Beispiel die Verbraucherzentrale, vorsichtshalber mehrere Fingerabdrücke auf dem Smartphone zu hinterlegen. Aber Vorsicht: Ganz unbedacht sollte man mit seinen Fingerabdrücken nicht umgehen - der Datenschutz lässt grüßen.

Datenschützer mahnen zur Vorsicht bei neuer WhatsApp-Funktion

So rät die Verbraucherzentrale dazu, die Fingerabdruck-Entsperrung nur zu verwenden, wenn klar ist, dass die Daten verschlüsselt gespeichert und nicht an Server versendet werden. Wichtig ist hier die Info: WhatsApp gehört zu Facebook und damit zu einem der größten Datensammler der Welt.

Neuerdings wirft WhatsApp diverse Nutzer unwiderruflich raus.

Ein neues Update von WhatsApp scheint unangenehme Folgen für Verbraucher zu haben, ein anderes Update beendet den Akku-Albtraum.

dag

Rubriklistenbild: © dpa / Jens Kalaene

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