Ohne Verbindungskabel

Upgrade mit höherer Auflösung für VR-Brille HTC Vive

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Mit dem Wireless Adapter (am Hinterkopf des Trägers) befreit HTC die HTC Vive und Vive Pro von störenden Kabeln. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Mehr Auflösung, mehr Komfort und besserer Klang - das sind die Eckdaten der neuen Virtual-Reality-Brille HTC Vive Pro. Außerdem geht es mit dem auf der CES vorgestellten Wireless Adapter störenden Kabeln an den Kragen.

Las Vegas (dpa/tmn) - Die HTC Vive erhält eine leistungsstarke Schwester. Die auf der Elektronikmesse CES (9. bis 12 Januar) vorgestellte Virtual-Reality-Brille (VR) HTC Vive Pro hat Displays mit 78 Prozent mehr Auflösung als bisher und verfügt nun über eine Auflösung von 2880 zu 1600 Pixel.

Auch das Design der Brille wurde überarbeitet - ausgehend von mehr als 1000 Kundenbewertungen und Rückmeldungen aus der Industrie. Die Brille ist nun leichter, besser anpassbar und mit verbesserter Ausbalancierung.

Vive-Manager Daniel O’Brien sprach von klarerem Bild und mehr Fotorealismus, auch Schriften sollen sich in VR nun störungsfrei und gut lesbar darstellen lassen. Durch die erhöhte Auflösung der Displays erhöht sich die Pixeldichte der Darstellung enorm. Statt 448 Pixel pro Zoll (ppi) liefert die HTC Vive Pro Bilder mit 615 ppi.

Auch ein weiteres Hindernis für die virtuelle Realität hat HTC beseitig - die störenden Verbindungskabel. Mit dem in Las Vegas vorgestellten Wireless Adapter sollen sowohl die aktuelle HTC Vive als auch die Vive pro ohne Kabelverbindung funktionieren. HTC setzt dabei auf eine Funkverbindung im 60-Gigahertz-Band, die einerseits geringe Latenzzeiten bringen soll, aber auch unempfindlich gegen Störungen ist.

Die Kabelfreiheit hat aber eine kleine Einschränkung: Neben dem Zusatzadapter, der am hinteren Bereich der Brille angesteckt wird, muss noch ein Batteriepack getragen werden - das wiederum mit einem Kabel mit der Brille verbunden ist.

Außerdem verkündete Rikard Steiger, Präsident der Viveport-Plattform einen komplett neu gestalteten Zugang zu VR-Inhalten für Vive-Träger. Man wolle sich von der PC-Ausrichtung verabschieden und Nutzern VR-Filme und Spiele bereits in einer VR-Umgebung präsentieren. Dazu wurde ein Abonnementmodell für 6,99 US-Dollar monatlich (aktuell rund 6,20 Euro) vorgestellt, mit dem Nutzer Inhalte streamen anstatt sie zu kaufen.

Erste Modelle der HTC Vive Pro sollen noch in diesem Quartal verfügbar sein, zunächst als Upgrade für Bestandskunden. Später im Jahr folgen Komplettsets. Der Wireless Adapter soll im Sommer in den Handel kommen. Preise nannte HTC noch nicht.

Elektronikmesse CES

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