Das sollten alle User wissen

Gesichtserkennung: Umstrittene Facebook-Funktion startet

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Facebook bietet seit 1. März eine automatisierte Gesichtserkennung auf Bildern und Videos an.

Bisher kam die Funktion bei Facebook in der EU noch nicht zum Einsatz. Das wird sich nun ändern - Facebook reagiert dabei auf die Bedenken bezüglich des Datenschutzes.

Die neue Funktion, die Facebook seit 1. März in der Europäischen Union anbietet, ist umstritten: Die automatische Gesichtserkennung. Immer wenn ein Nutzer ein Foto oder ein Video in das soziale Netzwerk hochlädt, in dem ein Gesicht zu erkennen ist, so springt die Funktion an. Sie vergleicht die Gesichtszüge der Person auf dem Bild mit anderen Fotos, die bereits auf der Plattform hinterlegt wurden - zum Beispiel mit Profilbildern.

Das soll dem User laut Facebook folgende Vorteile bringen: Wenn er auf einem Bild erkannt wird, so bekommt er eine Benachrichtigung und kann sich selbst darauf markieren. Es wird dann mit seinem Profil verlinkt.

Zum anderen böte es laut dem Internet-Konzern einen einen effektiven Schutz gegen Missbrauch der Bilder: Wenn ein Nutzer beispielsweise das Profilbild eines Anderen verwendet oder Fotos und Videos mit dessen Gesicht ohne dessen Zustimmung hochlädt, so wird der Betroffene informiert. Er kann den Missbrauch dann melden. Besonders Menschen mit Sehbehinderung sollen von der neuen Funktion profitieren.

Nutzer können selbst entscheiden, ob sie die Funktion nutzen

Wie das Beispiel der Kameras mit Gesichtserkennung zeigt, die in Berlin zum Einsatz kommen, stehen viele der neuen Technologie skeptisch gegenüber. Sie fürchten, dass das Sammeln von Daten die Privatsphäre gefährde. Um diesem Vorwurf entgegenzutreten, sollen die Nutzer frei wählen können, ob sie die Funktion nutzen oder nicht. Facebook erklärt auf einer Informationsseite, dass die Gesichtserkennung erst durch den Nutzer aktiviert werden müsse. Wann immer er will, könne er sie auch wieder deaktivieren.

So aktivieren Sie die Gesichtserkennung

Wer die Gesichtserkennung einschalten will, klickt im Browser auf das Dreieck rechts oben und wählt die Option „Einstellungen“, dann „Gesichtserkennung“. In der App wählt man den Menüpunkt „Mehr“ und klickt sich durch die Untermenüs: „Privatsphäre auf einen Blick“ → „Weitere Einstellungen“ → „Einstellungen zur Gesichtserkennung“.

Einigen Nutzern steht die neue Funktion allerdings nicht zur Verfügung. Wer betroffen ist, bleibt zunächst offen.

bah

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