Besser keine L- oder Z-Form

Sicheres Entsperrmuster fürs Smartphone wählen

Damit sich Fremde keinen Zugriff auf das Smartphone verschaffen können, darf das Entsperrmuster nicht zu einfach sein. Foto: Lukas Schulze
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Damit sich Fremde keinen Zugriff auf das Smartphone verschaffen können, darf das Entsperrmuster nicht zu einfach sein. Foto: Lukas Schulze

Der Nachteil einfacher Entsperrmuster beim Smartphone: Fremde können sie ausspähen oder gar erraten. Wie sollte ein solches Muster beschaffen sein, damit es nicht so schnell geknackt werden kann?

Bochum (dpa/tmn) - Es fängt links oben an und endet unten rechts: Viele Smartphone-Nutzer, die ihr Gerät mit einem Entsperrmuster schützen, tendieren dazu, den grafischen Code in dieser Struktur anzulegen. Das haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum herausgefunden.

Angreifern macht man es mit einer L- oder Z-Form deshalb unnötig leicht, weil sie solche Muster intuitiv ausprobieren. Neben nicht leicht zu erahnenden Start- und Endpunkten erhöhen beispielsweise auch die Anzahl der Kreuzungen im Muster, die Länge oder Überlappungen die Sicherheit des Musters.

Damit Nutzer keine unsicheren Muster wählen, könnten bald auch bei Smartphones Stärkemeter zum Einsatz kommen, wie sie bereits beim Festlegen von Passwörtern für Onlinedienste weit verbreitet sind. Dann wird die Sicherheit des ausgewählten Entsperrmusters anhand eines rot-gelb-grünen Balkens signalisiert.

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