Rettung nach Cyber-Attacke

IT-Experten geben „WannaCry“-Opfern Hoffnung in letzter Minute

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Opfer der „WannaCry“-Attacke dürfen jetzt hoffen.

Nach der massiven Cyber-Attacke mit mehr als 200.000 blockierten Computern in 150 Ländern geben IT-Experten den „WannaCry“-Opfern jetzt Hoffnung. Diese Dinge muss man dabei beachten.

Paris - Für die Besitzer von Rechnern, die von dem Verschlüsselungs-Trojaner WannaCry betroffen sind, gibt es Hoffnung. Zahlreiche PCs wurden von sogenannten Erpressungstrojanern befallen und verschlüsselt. Nur durch Zahlung eines „Lösegeldes“ würden die Verbraucher und Unternehmer ihre Daten wiedererhalten, ansonsten seien diese für immer verloren - so die Forderung der Hacker.

Als erstes waren Fälle in Großbritannien bekannt geworden. Auch in Spanien und in den USA gab es Fälle des Cyber-Angriffs. Zuletzt hatte sich auch die Deutsche Bahn zu den Opfern gezählt.

IT-Sicherheitsexperten aus Frankreich haben jetzt nach eigenen Angaben einen Weg gefunden, vom Erpressungstrojaner „WannaCry“ verschlüsselte Computer wieder freizubekommen. Allerdings sei eine Voraussetzung für den Erfolg, dass die Rechner nach der Attacke noch nicht wieder neu gestartet wurden, erklärte die Sicherheitssoftware-Firma Comae Technologies in einem Blogeintag. Außerdem sei es möglich, dass die dafür nötigen Informationen im Speicher des Computers bereits überschrieben worden seien. Ansonsten habe das Werkzeug „Wanakiwi“ auf Computern sowohl mit Windows XP als auch mit Windows 7 funktioniert.

Für Tausende betroffene PC-Nutzer könnte das der letzte Strohhalm sein. Denn der 19. Mai ist der Tag, an dem laut Drohung der Angreifer die Daten auf befallenen Computern endgültig löschen will, wenn die Opfer kein Lösegeld bezahlt haben. Nach Erkenntnissen der russischen IT-Sicherheitsfirma Kaspersky lief sich dabei ein Großteil der betroffenen Rechner mit Windows 7.

dpa

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