Spectre

Microsoft zieht Patch nach fehlerhaftem Intel-Update zurück

+
Wegen der Sicherheitslücke Spectre hat Microsoft einen Windows-Sicherheitspatch zurückgezogen. Foto: Ole Spata/dpa

Auch Microsoft hat auf die Prozessor-Sicherheitslücke Spectre reagiert. Der Konzern zog ein Windows-Patch zurück. Nun will er mit einer Aktualisierung bis zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt warten.

Berlin (dpa/tmn) - Microsoft hat nun auch auf Intels Update-Fehler reagiert und einen Windows-Sicherheitspatch zurückgezogen. Hintergrund seien Neustarts und andere unvorhersehbare Verhaltensweisen des Rechners gewesen. 

Bei den Aktualisierungen geht es um die Prozessor-Sicherheitslücke Spectre. Um diese endgültig zu stopfen, will der Software-Konzern nun erst ein funktionsfähiges Intel-Update abwarten. Hinweise darauf, dass die Schwachstelle bereits aktiv ausgenutzt wird, gebe es bislang nicht. Anfang vergangener Woche hatten etwa bereits Entwickler von Linux-Betriebssystemen wie Ubuntu ihre Updates zurückgezogen.

Nutzer können die Intel-Aktualisierungen nicht direkt installieren und damit beeinflussen. Die Updates laufen vorrangig über die Betriebssysteme, teils werden aber auch Browser oder andere Programme separat abgesichert. Der zurückgezogene Microsoft-Patch lässt sich manuell deinstallieren (KB4078130). Bei aktivierten automatischen Upates funktioniert das aber automatisch.

Support-Hinweise zum zurückgezogenen Windows-Patch

Windows-Patch manuell deinstallieren (KB4078130)

Windows-Update-FAQ

Allgemeine Microsoft-Sicherheitshinweise zu Spectre und Meltdown

Intel-Mitteilung zum fehlerhaften Update

Das könnte Sie auch interessieren

Neunte Rowdinale in Rotenburg

Neunte Rowdinale in Rotenburg

Piazzetta 2018: Straßenkunst in Bassum

Piazzetta 2018: Straßenkunst in Bassum

Kulturfest in Scheeßel 

Kulturfest in Scheeßel 

Billigkopien von Markenprodukten erkennen

Billigkopien von Markenprodukten erkennen

Meistgelesene Artikel

User ärgern sich über WhatsApp-Fehler: Kein Name in der Push-Benachrichtigung

User ärgern sich über WhatsApp-Fehler: Kein Name in der Push-Benachrichtigung

Für den Fall der Fälle: Dashcams im Praxistest

Für den Fall der Fälle: Dashcams im Praxistest

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.