Messenger-Konkurrenten

Neue Status-Funktion: WhatsApp macht auf Snapchat

Mountain View - WhatsApp wird mit einer neuen Funktion ein Stück mehr zum sozialen Netzwerk. Diese erinnert an den Messaging-Dienst Snapchat.

Die Nutzer bekommen die Möglichkeit, sogenannte „Status-Updates“ mit Fotos und Videos zu dem, was sie gerade machen, für ihre Kontakte zu veröffentlichen. Die Einträge verschwinden nach 24 Stunden automatisch, wie der zu Facebook gehörende Kurzmitteilungsdienst am Montag ankündigte. Die App bekommt dafür einen neuen „Status“-Knopf, unter dem die Updates zu finden sind.

Mitgründer Jan Koum erinnerte in einem Blogeintrag daran, dass einfache Status-Updates beim Start vor acht Jahren die ursprüngliche Funktion von WhatsApp waren, bevor der Dienst auf Kurzmitteilungen umschwenkte.

Heute konkurriert die Funktion eher mit neueren Konkurrenten wie Snapchat: Die eingebaute WhatsApp-Kamerafunktion erlaubt es, Bilder mit Emojis, Texten oder Zeichnungen zu ergänzen.

Facebook hatte WhatsApp mit inzwischen mehr als einer Milliarde Nutzer vor gut zwei Jahren für fast 22 Milliarden Dollar gekauft. Bisher lief es so, dass WhatsApp sich auf das schnörkellose Kurzmitteilungen als SMS-Ersatz konzentrierte, während die Multimedia-Funktionen dem Facebook Messenger vorbehalten waren. Das ändert sich seit einiger Zeit.

dpa/Video: Glomex

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Großbritannien droht dem Iran in Tankerkrise

Großbritannien droht dem Iran in Tankerkrise

Bremen Olé: Die Party auf der Bürgerweide am Nachmittag

Bremen Olé: Die Party auf der Bürgerweide am Nachmittag

Fotostrecke: Werder vergeigt Test gegen Osnabrück

Fotostrecke: Werder vergeigt Test gegen Osnabrück

Aufmarsch der Rechten: Demonstrationen in Kassel

Aufmarsch der Rechten: Demonstrationen in Kassel

Meistgelesene Artikel

WhatsApp-Virus: Jetzt auch Deutschland betroffen - schon 25 Millionen Geräte betroffen

WhatsApp-Virus: Jetzt auch Deutschland betroffen - schon 25 Millionen Geräte betroffen

Zweiter Versuch: Raketenstart der indischen Mission „Chandrayaan-2“ für Montag geplant 

Zweiter Versuch: Raketenstart der indischen Mission „Chandrayaan-2“ für Montag geplant 

Verschwörungstheorien zur Mondlandung: Ist da was dran?

Verschwörungstheorien zur Mondlandung: Ist da was dran?

VR-Brillen im Test: Eintauchen in eine neue Welt

VR-Brillen im Test: Eintauchen in eine neue Welt

Kommentare