Folgsamer Mitbewohner

Keecker zeigt autonomen Unterhaltungsroboter

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Keecker ist ein Roboter, der unter anderem per Beamer Videos an die Wohnungswand projizieren kann. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Einen Roboter, der nicht nur von alleine seinen Weg findet, sondern auch aufs Wort hören soll, hat das Unternehmen Keecker entwickelt. Das kugelige Gerät kann Musik abspielen und Videos an die Wand werfen - oder auch auf einer Sicherheitspatrouille durch die Wohnung rollen.

Las Vegas (dpa/tmn) - Multiroom mal anders: Keecker heißt ein neuer Roboter mit Lautsprechern, Beamer, WLAN und Kamera. Wie in fast allen auf der Elektronikmesse CES in Las Vegas vorgestellten Geräten steckt auch in ihm ein Sprachassistent - mit Alexa und dem Google Assistant sind es sogar zwei.

Mit ihrer Hilfe soll Keecker aufs Wort gehorchen und immer dorthin fahren, wo die Nutzer ihn haben wollen. Und statt vieler Multiroom-Boxen hat man einen mobilen Lautsprecher, der dahin folgt, wo man ihn braucht, so die Idee der französischen Entwickler.

Einmal am Einsatzort angekommen, kann Keecker Musik von diversen Streamingdiensten wiedergeben oder mit Hilfe seines Beamers Videos von Youtube, Netflix und anderen Anbietern an die Wand oder Decke projizieren. Per Bluetooth lassen sich weitere Geräte anschließen.

Mit etlichen Sensoren und einer 360-Grad-Kamera orientiert sich der Roboter in der Wohnung, er weicht Hindernissen aus und erkennt Räume wieder. Über die Steuerungs-App kann man sich vom Roboter auch ein Bild aus der Wohnung anzeigen lassen, wenn man mal unterwegs ist. Einmal eingerichtet, kann der Roboter auch autonom patrouillieren.

Die Akkulaufzeit beträgt laut Hersteller rund sechs Stunden bei starker Nutzung und im Patrouillenmodus bis zu eine Woche. Strom kann der Roboter an einer Dockingstation automatisch nachtanken. Der Preis des Unterhaltungs- und Überwachungsgeräts liegt bei rund 1800 US-Dollar (etwa 1500 Euro) für die Variante mit 32 Gigabyte Speicher.

Elektronikmesse CES

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