iPhone-App des Tages: digg.com

iPhone-Screenshots

Während sich vergleichbare deutsche Anbieter wie Webnews.de oder Yigg.de noch schwer tun, ist das amerikanische Vorbild Digg.com weiter auf dem Vormarsch. Heute veröffentlichte das soziale Netzwerk, in dem Nutzer auf interessante Inhalte im Internet hinweisen, eine Applikation für Apples iPhone.

Links zum Thema

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Applikation herunterladen

Das Prinzip von Digg.com ist einfach erklärt: Angemeldete Nutzer veröffentlichen ihre Linktipps und teilen sie auf diese Weise mit anderen Nutzern der Plattform. Die können die jeweiligen Tipps bewerten - und zwar nicht nach Schulnoten, sondern lediglich per Klick auf ein "Thumbs up"-Symbol, also einen Daumen nach oben.

Je mehr solcher Bewertungen ein Artikel erhält, desto prominenter wird der Artikel auf der Plattform ausgespielt. Bedeutet: Die Popularität/Relevanz eines Links wird ausschließlich durch die Nutzer festgelegt.

Da es sich um eine englischsprachige Plattform handelt ist die Wahrscheinlichkeit, hier deutsche Inhalte zu finden, recht gering. Aber auch so können Nutzer auf digg.com hervorragend verfolgen, was die Netzgemeinde im Moment an Themen interessiert.

Für die bessere Übersichtlichkeit werden die Links verschiedenen Kategorien wie Sport, Technologie, Wissenschaft oder Spiele zugeordnet.

Screenshots der iPhone-App digg.com

Auf der Startseite werden die besten Artikel quer durch alle Rubriken angezeigt. © 
So sieht die Detailansicht eines Beitrags aus. © 
Beiträge können direkt aus der Applikation heraus in die Zwischenablage übernommen, per E-Mail verschickt oder aber per Facebook und Twitter weiter verbreitet werden. © 
Über das kleine Ordner-Symbol unten rechts findet man Artikel, die man sich als Favorit abgelegt hat. © 
Noch eine Detailansicht eines Artikels im integrierten Browser. © 
Auch die Kommentare zu Artikeln können in der App angesehen und bewertet werden. © 
Für die Bewertung von Kommentaren und Inhalten ist es erforderlich, ein eigenes Digg-com-Konto zu haben. Über "Settings" kann man die entsprechenden Zugangsdaten eingeben. © 
In den Settings kann man zudem die Zugangsdaten für den persönlichen Twitter- odder Facebook-Account hinterlegen. © 
Wer sich für ein bestimmtes Thema besonders interessiert, kann gezielt einzelne Rubriken ansteuern. © 
Die Suchfunktion der Applikation. © 
Die Suchfunktion der Applikation. © 

Die iPhone-App

Die heute veröffentlichte Applikation ist kostenlos und 910 KB groß. Jeder Linktipp kann innerhalb der App als Vorschau betrachtet und auch direkt bewertet werden - man muss also nicht die Anwendung verlassen und in den Safari-Browser wechseln.

Voreingestellt ist "All of Digg" - also ein Querschnitt über die am besten bewerteten Links aus allen Themengebieten. Über einen eigenen Menüpunkt gelangt man zur Rubrikenauswahl und kann sich beispielsweise nur das Beste aus den Bereichen Sport oder Technologie anzeigen lassen.

Jeder Inhalt kann von den Nutzern mit Daumen nach oben oder Daumen nach unten bewertet werden. Allerdings ist dazu eine Anmeldung erforderlich, die in den "Settings" der Applikation eingegeben werden muss. Zudem kann man sich die Kommentare zu den jeweiligen Tipps direkt innerhalb der App ansehen und diese ebenfalls auf die bekannte Weise bewerten.

Praktisch: Über ein Ordnersymbol kann man sich interessante Inhalte sichern, um sie später schnell wieder zu finden. Außerdem kann man die App mit dem eigenen Twitter- oder Facebook-Account verknüpfen bzw. die Inhalte in der Zwischenablage speichern oder den Link direkt per E-Mail versenden. Auch hierbei muss man die Anwendung nicht verlassen.

Fazit: Die Applikation ist recht fix und ermöglicht ein übersichtliches Durchsuchen der Inhalte. Fehler sind in einem ersten Test nicht aufgefallen. Das Interface sieht schick aus und die Benutzerführung ist gelungen. Gut: Die integrierte Verknüpfung mit Twitter und Facebook - das ist mittlerweile aber schon fast Standard.

Die App ist ein Muss für alle, die der englischen Sprache mächtig sind und sich beim Durchsuchen des Netzes nach Thementrends oder auch nur einfach interessanten Links ein wenig helfen lassen wollen.

Von Jens Nähler

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