Es kann jeden treffen!

Instagram-Hack bei Sänger Sasha - So können Sie Ihren Account vor Angriffen schützen

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Instagram-Accounts werden immer häufiger gehackt.

Hacker-Angriffe sind nichts Ungewöhnliches mehr. Promis, Influencer und auch Privatpersonen werden immer häufiger Opfer. Aber nicht jeder hat so viel Glück wie Sänger Sasha. 

Wenn Sänger Sasha (46) auf Instagram plötzlich Ömer Ülkü heißt und sein Profilbild den türkischen Ex-Präsidenten Mustafa Kemal Atatürk (1881-1938) zeigt, dann wird schnell klar: Sashas Instagram-Account wurde gehackt! Das bestätigte er mit einem Post auf Instagram, nachdem er seinen Account relativ schnell zurückgewonnen hatte. Aber nicht jeder kommt so heile davon.

Hacker-Angriffe bei Instagram nehmen zu

Fehler beim Login, ein falsches Profilbild und verschwundene oder gar fremde Posts - so kann sich ein Hack des Instagram-Profils bemerkbar machen. Seit August erleben das immer mehr Nutzer der Plattform. Darunter sind nicht nur Geschäftsaccounts und Promis mit tausenden Follower, sondern auch zahlreiche private User. Ein Verantwortlicher konnte bisher jedoch nicht ermittelt werden. Jedoch wird davon ausgegangen, dass die Angriffe von Russland ausgehen, da viele E-Mail-Adressen der Nutzer auf russische Adressen mit der Endung „.ru“ geändert wurden.

Aber auch andere Hacker visieren Instagram bevorzugt an, was aufgrund der steigenden Popularität nicht verwunderlich ist. Meist sind sensible Daten wie Passwörter das Ziel, manchmal wollen die Hacker aber auch einfach nur Schaden anrichten und Posts löschen.

Vor allem private Nutzer stehen dann bei einem Hack ihres Profils hilflos da. Instagram bietet zwar auf ihrer firmeninternen Seite Hilfe an, jedoch stellt sich diese meist als aufwendig und unvollständig heraus. Damit es erst gar nicht zu dem Problem kommt, sollte jeder seinen Account vorab gut schützen.

So schützen Sie Ihren Instagram-Account vor Hackern

Auch wenn sich niemand „tausende“ Passwörter merken mag, ist ein für Instagram individuelles und kompliziertes Passwort immer zu empfehlen. Instagram selbst rät zu einem starken Passwort mit mindestens sechs Zeichen, darunter Ziffern, Buchstaben und Satzzeichen. Außerdem sollte es regelmäßig geändert werden.

Neben einem starken Passwort schützt außerdem die zweistufige Authentifizierung vor einem Fremdzugriff. Das ist ein Sicherheitscode, der einem per SMS zugesendet wird, wenn sich jemand über ein unbekanntes Gerät einloggen will. Jede Handynummer kann dabei nur einmal verwendet werden, weshalb nur der Profileigentümer die SMS erhält. Für den Fall, dass das Smartphone verloren geht oder gerade nicht zur Hand ist, gibt Instagram beim Einrichten des zweiten Loginschritts sechs weitere Zugangscodes an, die separat (am besten nicht digital) notiert werden sollten.

Um das Risiko weiter zu senken empfiehlt es sich, die Logindaten nicht für einen schnelleren Login zu speichern bzw. zu hinterlegt. Zudem sollten Verknüpfungen mit Drittanbieter-Apps vermieden werden.

Account gehackt? Instagram bietet Hilfe

Ist man Opfer eines Hacker-Angriffs geworden, gilt es schnell zu handeln. Instagram selbst nennt auf seiner Webseite Möglichkeiten, um wieder Herr über seinen Account zu werden.

Falls die Hacker die E-Mail-Adresse ändern, schickt Instagram eine Hinweis-Mail an die eigentliche E-Mail-Adresse. Über einen extra Link kann die Änderung, falls es frühzeitig geschieht, rückgängig gemacht werden.

Ist es dafür bereit zu spät, kann in der App über den Hilfe-Bereich eine eindeutige Bestätigung der Identität beantragt werden. Dazu fordert Instagram ein Foto an, auf dem der Account-Inhaber deutlich zu erkennen ist und einen Zettel, mit geforderten Infos darauf, in der Hand hält. Wird die Identität bestätigt, gilt es noch ein Online-Formular auszufüllen.

Im besten Fall erhält das Hacking-Opfer so seinen Account zurück, mit samt allen Daten und ohne großen Schaden. Es gibt aber keine Garantie. Im Netz häufen sich daher die negativen Stimmen über den Support von Instagram.

Nicht nur durch Hacker-Angriffe geraten Plattformen wie Instagram immer wieder in die Kritik. Auch das Thema Datenschutz führt dazu, dass die Nutzer das Vertrauen in die sozialen Netzwerke verlieren.

ab

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