Zeitmesser

Herduhren und Radiowecker gehen wegen Strommangel nach

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Aus der Zeit gefallen: Der schnelle Blick auf die Uhr der Mikrowelle ist derzeit leider oftmals nicht verlässlich. Foto: Franziska Gabbert

Schon wieder zu spät aus dem Haus, weil die Herduhr nachgeht? Verschlafen, weil der alte Radiowecker in der Zeit hinterher hängt? So kann es derzeit vielen gehen. Schuld daran ist kurioserweise das Stromnetz.

Hannover (dpa/tmn) - Viele einfache Uhren in Herden und Mikrowellen, aber auch Radiowecker könnten derzeit nachgehen. Das liege daran, dass die betroffenen Zeitmesser - sogenannte Synchronuhren - die nominelle Frequenz der Netzspannung von 50 Hertz als Taktgeber nehmen, wie "Heise.de" berichtet.

Das sei billiger, als zusätzlich einen frequenzstabilen Quarzoszillator einzubauen. Da aber derzeit offenbar der Strom knapp sei, sinke die Frequenz öfters minimal, vielleicht um ein paar Hundertstel Hertz. In der Folge des Leistungsmangels seien Synchronuhren gegenüber der gesetzlichen Zeit zurückgefallen - einem Netzbetreiber zufolge um mehr als fünf Minuten.

Betroffene müssen ihre Synchronuhren also nun häufiger nachstellen - und das möglicherweise auch über den Winter hinaus. Alternativ kann man natürlich als Ersatz auch Funkuhren oder -radiowecker anschaffen, oder zumindest Quarz-Modelle.

Heise-Bericht

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