Kampf gegen Falschmeldungen

Facebook will Fake-Accounts sperren

Menlo Park - Facebook hat angekündigt, Maßnahmen gegen Falschmeldungen angehen zu wollen. Jetzt macht das größte soziale Netzwerk der Welt ernst. 

Facebook will stärker gegen Falschmeldungen vorgehen und dabei auch verdächtige Nutzerkonten schließen. Verdächtige Konten werden nun gesperrt und ihre Betreiber aufgefordert, ihre Identität zu bestätigen. Betrüger tun dies laut Facebook für gewöhnlich nicht. In Frankreich sei das soziale Netzwerk so bereits bei 30.000 womöglichen Fake-Konten vorgegangen.

„Wenn Menschen auf Facebook wie im realen Leben auftreten, handeln sie verantwortungsbewusst", bei Fake-Accounts sei dies nicht der Fall, schrieb Facebook-Managerin Shabnam Shaik am Mittwoch in einem Blog-Eintrag

Facebook arbeite daran, Spam, Falschinformationen und andere irreführende Inhalte zu reduzieren, die häufig über Fake-Accounts verbreitet würden, schrieb Shaik. Man sei bereits dabei vorangekommen, falschen Accounts durch Muster für deren Aktivitäten auf die Spur zu kommen - "ohne den Inhalt selbst zu überprüfen".

Falschmeldungen auf Facebook hatten vor allem während des US-Präsidentschaftswahlkampfs im vergangenen Jahr die Runde gemacht.

Wie man Fake News erkennt, lesen Sie hier.

afp

Rubriklistenbild: © dpa

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