Alpha, Active und Explorer

Drei ganz verschiedene Smartwatches

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Futuristisches Design: Die Nubia Alpha richtet sich vor allem an Technikfans. Foto: Andrea Warnecke

Dass Smartwatch nicht gleich Smartwatch ist, zeigen die Neuheiten auf dem Mobile World Congress in Barcelona deutlich. Auf die Zielgruppe kommt es an: Fündig werden nicht nur sportliche Zeitgenossen, sondern auch Eltern, Kinder und Nerds.

Barcelona (dpa/tmn) - Wearables fassen langsam Fuß. Für dieses Jahr prognostiziert der Marktforscher Gartner weltweit 225 Millionen verkaufte smarte Geräte, die am Körper getragen werden - knapp 26 Prozent mehr als noch vergangenes Jahr.

74 der 225 Millionen Geräte sollen Smartwatches sein. Und Gedanken, was bei Käufern gefragt sein könnte, macht man sich in aller Herren Länder - von China über Korea bis hin nach Norwegen.

Nubia Alpha

Der chinesische Hersteller Nubia etwa hat mit der Alpha auf dem Mobile World Congress in Barcelona (25. bis 28. Februar) ein Wearable präsentiert, das sich mit seinem gebogenen Vier-Zoll-AMOLED-Display als futuristische Smartwatch empfiehlt und insbesondere Technikfans in Entzückung versetzen dürfte. Denn WLAN, Bluetooth und eSIM sind ebenso integriert wie eine Selfie-Kamera, Mikrofon und Lautsprecher. Ob und wann die insgesamt noch etwas klobig wirkende Uhr zu kaufen sein wird, steht noch nicht fest.

Galaxy Watch Active von Samsung

Samsung hat dagegen mit der Galaxy Watch Active in Sachen Design einen sicheren Treffer gelandet - wahrscheinlich, weil das Wearable optisch ziemlich genau in der Mitte zwischen Smartwatch und Fitnessuhr liegt. Gewicht und Durchmesser der Uhr (40 Millimeter) sind verglichen mit früheren Modellen deutlich reduziert worden. Da auch die drehbare Lünette weggefallen ist, läuft die Bedienung ausschließlich über den AMOLED-Touchscreen. Für 250 Euro haben - mehr oder weniger sportliche - Käufer ab Mitte März die Wahl zwischen vier Gehäusefarben.

3S von Xplora

An - eher besorgte - Eltern und ihre Kinder richtet sich dagegen die wasserfeste Telefon-Smartwatch 3S (200 Euro), die das norwegische Unternehmen Xplora anbietet. Bislang lässt sich damit insbesondere telefonieren, und Eltern können über die verbundene App auf einer Karte nachschauen, wo sich der Nachwuchs gerade aufhält.

Und was haben die Kinder davon? Bis zum Herbst sollen nun über den integrierten Schrittzähler spielerisch Bewegungsanzreize geschaffen werden - etwa indem körperliche Aktivität im Freien in Vorteile bei Spielen auf der Playstation 4 (PS4) umgewandelt werden kann. Das erste PS4-Spiel, bei der Bewegung mit Level-Ups, neuen Kräften oder Charakteren belohnt werden kann, ist das im Herbst erscheinende "Aces of the Multiverse".

Mobile World Congress

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