Tablet und Notebook in Einem

Convertible-Notebooks im Test: Wie gut sind die Kombi-Geräte?

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Praktisch und flexibel sind Convertible-Geräte zwar, doch sie sind weder ein richtiges Notebook noch ein Tablet - Kompromisse muss man eingehen. 

Mit Convertibles macht man im Handumdrehen aus einem Laptop ein Tablet. Das ist praktisch, hat aber auch seine Tücken.

Viele Laptops werden heute bereits mit Touch-Screen verkauft, da liegt der Gedanke nahe, den Bildschirm auch als Tablet zu verwenden. Um diese Flexibilität zu gewährleisten gibt es verschiedene Herangehensweise der Hersteller. Eine Methode ist es, den Bildschirm über 360-Grad-Gelenke oder Dreh-Kipp-Scharniere einfach umzudrehen. Das hat allerdings den Nachteil, dass die Tastatur am Gerät bleibt. So leicht und handlich wie ein echtes Tablet sind diese Geräte dann nicht. Dafür lassen sie sich aber problemlos als „normales“ Laptop benutzen.

Die zweite Methode besteht darin, gewissermaßen ein Tablet mit Standfuß zu bauen, das bei Bedarf mit einer optionalen Tastatur bestückt werden kann. Bildschirm und Tastatur lassen sich also komplett trennen. Das verschafft eine größere Mobilität, hat aber ebenfalls Nachteile: Da Tablet und Tastatur meist nur magnetisch zusammengehalten werden, hält der Bildschirm nicht von alleine in der typischen Laptop-Stellung, sondern benötigt eine Ausklapp-Stütze. Das ist beim Arbeiten an einem Tisch meist kein Problem, auf dem Schoß aber eine wackelige Angelegenheit. Viele Andock-Tastaturen sind außerdem sehr leicht und dünn gebaut, was den Komfort beim Tippen einschränkt.

Bei einem Convertible muss man sich also in der Regel entscheiden: Entweder man nimmt ein Laptop, das man eingeschränkt auch als Tablet verwenden kann, oder ein Tablet, das mit Abstrichen auch als Notebook dient.

Oft haben Convertibles auch nicht so viel Rechenleistung wie Notebooks, inzwischen bekommt man aber auch Geräte mit leistungssstarker Hardware, die sogra mit Desktop-PCs mithalten können. Das lassen sich die Hersteller aber entsprechend bezahlen.

Convertible-Notebooks im Test

Die Tester von AllesBeste haben sechs aktuelle Convertible-Notebooks miteinander verglichen. Am besten schnitt das Microsoft Surface Pro ab. Es konnte mit einer langen Akkulaufzeit von zwölf Stunden punkten, außerdem gefiel die lautlose Kühlung und das hochwertige Design. Die dünne Tastatur ist allerdings nicht mit der eines Notebooks vergleichbar und mit angedockter Tastatur benötigt der Monitor eine Ausklapp-Stütze. Das Surface Pro ist eben mehr Tablet als Laptop.

Wenn Sie moderne Anschlüsse und Zubehör bereits ab Werk haben möchten, ist das HP Elite X2 G2 eine gute Wahl. Es ist für den Business-Anwender ausgelegt, was man auch am Preis von stolzen 1.800 Euro erkennen kann. Dafür bleiben hier kaum Wünsche offen, Thunderbolt 3 ist genauso an Bord wie ein LTE-Modul und ein Micro-SD-Speicherkartenleser. Einziger Nachteil: Bei zu starker Auslastung der CPU findet Thermal Throttling statt – das ist allerdings nicht nur beim HP so.

Für alle, die wesentlich weniger Geld ausgeben möchten, haben die Tester mit dem Samsung Galaxy Book eine günstige Alternative. Die Verarbeitung ist gut, dafür schwächelt es bei der Rechenleistung. Wenn Sie aber mit Ihrem Convertible nur surfen, mailen und Videos schauen möchten, reicht es allemal aus.

Weitere Informationen und den ausführlichen Testbericht lesen Sie auf AllesBeste.

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