Niedriger SAR-Wert

Auswahl an strahlungsarmen Handys steigt

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Beim Telefonieren mit dem Smartphone sind Nutzer einer bestimmten Strahlung ausgesetzt. Doch inzwischen kommen immer mehr strahlungsarme Geräte auf den Markt. Foto: Hauke-Christian Dittrich/dpa/Archiv

Wer beim Telefonieren mit dem Handy eine hohe Strahlung vermeiden möchte, achtet am besten darauf, das das Gerät einen möglichst niedrigen SAR-Wert hat. Aktuelle Beispiele dafür gibt es auf der IFA.

Berlin (dpa/tmn) - Verbraucher finden auf dem Markt immer mehr strahlungsarme Handymodelle. Das geht aus einer Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz hervor, die mehrere tausend strahlungsarme Mobiltelefone erfasst.

Zur Elektronikmesse  IFA (1. bis 6. September) sei die Übersicht noch einmal um 170 neue Modell ergänzt worden, wie die Behörde mitteilt. Die älteren Modelle in der Datenbank mit eingerechnet, liege der Anteil der strahlungsarmen Geräte derzeit bei 40 Prozent. Betrachtet man die 170 neuen Geräte isoliert, liegt die Quote sogar bei 55 Prozent.

Als strahlungsarm gelten Handys, die beim Betrieb am Kopf einen maximalen SAR-Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm nicht überschreiten, wie das Bundesamt erklärt. SAR steht für die spezifische Absorptionsrate und ist ein Maß für die vom Körpergewebe aufgenommene Hochfrequenzenergie bei der Nutzung von Mobiltelefonen. Um bei hochfrequenten Feldern Auswirkungen auf die Gesundheit auszuschließen, soll der SAR-Wert den Angaben zufolge nicht mehr als 2 Watt pro Kilogramm betragen.

Insgesamt finden sich in der online frei verfügbaren Liste knapp 3000 Handys, Smartphones und auch Tablets von mehr als 70 Herstellern.

Liste des Bundesamtes für Strahlenschutz

Tipps zur Handynutzung vom Bundesamt für Strahlenschutz

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