Mit Bildstabilisator bei 4K-Aufnahmen

Die neue GoPro Hero6 Black im Test

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Die neue GoPro Hero6 Black überzeugt mit technischen Neuerungen ist aber sehr teuer.

Die neue Top-Action-Cam aus dem Hause GoPro heißt Hero6 Black. Sie kann im Vergleich zu ihrem Vorgänger mit einigen Neuerungen aufwarten. Allerdings schlägt sich das auch im Preis nieder. Lohnt sich eine Neuanschaffung?

Action-Cams liegen voll im Trend und boomen vor allem bei Outdoor-Fans. Mittlerweile gibt es diverse Anbieter, die dem Action-Cam Erfinder GoPro mächtig Konkurrenz machen. Vor allem Sony hat starke Alternativen im Angebot aber auch unbekannte Hersteller machen GoPro mit sehr günstigen Geräten das Leben schwer.

Mit der neuen Hero6 Black versucht GoPro sein angeschlagenes Image wieder aufzupolieren. Optisch hat sich im Vergleich zur Hero5 Black fast nichts geändert, das Innenleben hat man allerdings einer kräftigen Frischzellenkur unterzogen.

Das stabile Gehäuse ist bis zu zehn Meter wasserdicht und erlaubt mit einem optionalen Gehäuse sogar Tauchgänge bis zu 50 Meter Tiefe. Außerdem können Besitzer des Vorgängermodells das bisherige Zubehör auch für die Hero6 verwenden. Teure Neuanschaffungen sind also nicht nötig – das dürfte GoPro-Fans freuen.

Die wohl größte Schwachstelle des Vorgängermodells Hero5 Black hat man mit dem neuen Modell ausgebügelt: Endlich steht für UHD-Aufnahmen auch der digitale Bildstabilisator zur Verfügung – zwar nur bei 30 Bildern pro Sekunde, aber das ist besser als gar nicht.

Auch bei der Bildwiederholrate hat man nachgebessert. Statt mit 30 kann jetzt bei UHD-Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde gefilmt werden. Auch der Zeitlupen-Modus wurde verbessert, in Full-HD-Auflösung sind jetzt 240 Bilder pro Sekunde möglich.

Damit es kein Problem mit der Verarbeitung größerer Bildmengen gibt, verlässt man sich bei GoPro neuerdings auf den H.265/HEVC-Codec. Der reduziert den erforderlichen Speicherbedarf enorm, was allerdings auf Kosten der Gesamtperformance geht. Wohl nicht zuletzt aus diesem Grund hat GoPro erstmals einen eigens entwickelten Prozessor namens GP1 verbaut.

GoPro Hero6 Black im Praxistest

Das Testportal AllesBeste hat die Hero6 Black einem ausführlichen Praxistest unterzogen. Das Ergebnis: Für die Tester ist die neue Hero6 Black derzeit die beste Action-Cam auf dem Markt.

Getrübt wird das positive Bild allerdings durch den Preis: Satte 570 Euro muss man auf den Tisch legen. Das ist auch deshalb schmerzvoll, weil sich GoPro in Sachen Zubehör wie gewohnt geizig zeigt – lediglich eine gebogene und eine flache Klebehalterung, ein Befestigungsclip und ein Akku sind im Lieferumfang enthalten.

Dafür bekommt man aber auch eine Action-Cam, die bei der Fahrt über einen unebenen Feldweg fast zu schweben scheint. Der Bildstabilisator macht einen sehr guten Job. Außerdem überzeugte die Tester das Bedienkonzept. Die Bedienung ist einfach und intuitiv über einen farbigen Touchscreen oder per Sprachsteuerung möglich. Das ist komfortabel und funktioniert sehr gut. Eine Sprachsteuerung gab es zwar beim alten Modell auch schon, doch sie wurde bei der Hero6 verbessert, zusätzlich kann die Cam jetzt auch per Stimme eingeschaltet werden.

Außerdem gibt es neuerdings eine Zoomfunktion. Da es sich dabei allerdings um einen digitalen und keinen optischen Zoom handelt, wirkt sich das mit steigendem Zoomfaktor unvorteilhaft auf die Bildqualität aus.

Ein kleiner Wermutstropfen ist der Akku – er hält bei höchster Auflösung lediglich knapp 70 Minuten, das ist kürzer als beim Vorgängermodell Hero5.

Den ausführlichen Testbericht zur Hero6 Black und welche Action-Cam Alternativen es gibt, lesen Sie auf AllesBeste.

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