„Wie blöd kann man sein“

Weil sie blind dem Navi folgt: SUV-Fahrerin bleibt auf Skipiste stecken

Eine Autofahrerin folgt blind ihrem Navi – bis sie mit ihrem SUV mitten auf einer Skipiste landet und im Schnee stecken bleibt. Das Netz spottet reichlich.

Ehrwald – Eine Autofahrerin aus Augsburg vertraute auf dem Weg durch Österreich blind ihrem Navi, ohne dabei zu beachten, wo sie genau hinfuhr. Das Navi sollte sie auf schnellstem Weg nach Tirol führen. Stur folgte die Autofahrerin den Anweisungen und fuhr auf eine voll befahrene Skipiste. Ohne Fahrhilfe an den Reifen blieb das Auto mitten auf der Bergstation im Schnee stecken. Die Pistenraupe musste schließlich anrücken – im Internet hagelt es Spott und Gelächter, denn die Fahrerin hatte zunächst selber eine grandiose Befreiungsidee.

EhrwaldGemeinde in Tirol
Höhe994 Meter
Fläche49,4 Quadratkilometer
Postleitzahl6632

SUV-Fahrerin folgt Navi so lange blind, bis sie mitten auf Skipiste landet

Die Geschichte klingt wie die Winterauflage der wunderbaren Story von dem Tesla-Fahrer, der dumpf seinem Navi folgte und im Sylter Sandstrand stecken blieb*. Eine Autofahrerin aus Augsburg wollte auf kürzestem Weg von Ehrwald nach Seefeld in Tirol. Österreichische Medien berichten, dass die Fahrerin dazu stur ihrem Navi folgte. Sie ignorierte dabei strikt alarmierende Fahrverbotsschilder und fuhr über einen unbefestigten Frostweg. Dass sie sich selber sowie andere in große Gefahr begab, schien sie auch nicht zu merken, als sie mitten durch das Skigebiet Ehrwalder Alm fuhr. Die Fahrerin kreuzte zweimal die Skiabfahrt und eine Liftspur. Obwohl die Piste an dem Tag sehr von Wintersportlern befahren war, machte die Autofahrerin nicht Halt. Das endete nicht sonderlich gut für sie.

Das Auto von der Fahrerin blieb auf der Skipiste im Schnee stecken. Eine Pistenraupe konnte den Wagen befreien.

Vom Navi auf Skipiste geführt: SUV bleibt im Schnee stecken – Pistenraupe muss abschleppen

Angekommen auf der Bergstation streikte dann der SUV der Autofahrerin. Egal, wie sehr sie sich ins Zeug legte – das Auto bewegte sich nicht fort. Es war im Schnee festgefahren. Nervös und panisch suchte sich die Augsburgerin Hilfe und rief bei einem lokalen Gastronomiebetrieb an. Ihr erster Blitzgedanke war, sich mit Schaufeln selber vom Schnee zu befreien. „Sie sagte zu mir, dass sie ein großes Problem habe, das Navi habe sie bis hierher geleitet. Sie bat mich um eine Schaufel, damit sie die Räder wieder freischaufeln kann“, erzählte Larissa Luttinger dem Bayerischen Rundfunk. Die Mitarbeiterin des Bergrestaurants Ehrwalder Alm riet der verzweifelten Autofahrerin, sich lieber direkt an die Ehrwalder Almbahn zu wenden. Mit einer Schaufel würde sie nicht sehr weit kommen.

Zum Glück bekam die Augsburgerin dann Unterstützung von den Mitarbeitern der Bergstation. Sie rückten nicht mit einer Schaufel, sondern mit einer Pistenraupe an und konnten den festgefahrenen SUV schließlich befreien. Die Frau fuhr dann mit einem Mitarbeiter wieder vorsichtig ins Tal, weil sie sich den rutschigen und vereisten Weg nicht zutraue. Luttinger sprach von einem „Wunder“, dass niemand verletzt wurde, denn an diesem Tag sei Hochbetrieb auf der Skipiste gewesen. Immerhin hatte die Augsburgerin es auf ihrer Irrfahrt geschafft, keinen Ski-Fahrer an- oder gar überzufahren.

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SUV landet auf Skipiste: Das Netz amüsiert sich köstlich

Im Netz gingen besonders auf sozialen Medien wie Facebook Aufnahmen von dem Vorfall viral. Die Nutzer amüsierten sich königlich über Bilder und Videos vom SUV, der von einer Pistenraupe aus dem Schnee werden musste. „Saudoof“, „wie blöd kann man eigentlich sein“ und „nehmt ihr den Führerschein weg“ sind wohl die häufigsten Kommentare. Einer unkt in Anspielung auf Elterntaxis gar: „Die SUV-Mutti wollte bestimmt die Kinder aus der Ski-Schule abholen“. Anerkennungspunkte gab es für den gewagten Willen der Fahrerin, ihr Auto selber freischaufeln zu wollen. Immerhin: Ihr Auto machte der Fahrerin nach der heiklen Aktion keinen weiteren Ärger – ganz im Gegensatz zu diesem Elektroauto, welches den Mond für eine Ampel hielt und bremste. Hoffentlich gab es danach keine plötzlichen Aussetzer für den Besitzer mehr.

In den vergangenen Wochen hatte das Netz immer wieder etwas zu lachen: Diese Frau hielt einen Truthahn für einen Schinken und kassierte Spott im Internet. Anlass für Spott bot auch die Werbekampagne der Stadt Hannover und das nicht nur im Netz, sondern auch in anderen Medien. Auch Veganer sorgen im Netz bekanntlich weltweit öfter für einen Brüller unter den User und Userinnen: Diese Veganerin klagte KFC an, weil es dort nur Hähnchen gibt*. Nicht nur Spott, sondern Entsetzten im Netz erntete diese Oma, die nur gegen Geld ihren Enkel betreut*. Die Netzgemeinde muss sich also nie langweilen und die Ski-Fans auf der Ehrwalder Alm hatten an dem Tag auch was zu Lachen.*kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © @BR24/facebook(screenshot)

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