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Riesig: Diese Tiere sind viel größer als gedacht

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Von: Anna Heyers

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Süß und flauschig können viele Tiere. Aber bei einigen überrascht dazu noch die Größe. Die kommt auf vielen Fotos und Videos nicht immer zur Geltung.

Ein nicht mal einjähriges Clydesdale-Fohlen ist schon größer als ihr Besitzer, der die Zügel hält.
1 / 10Die Clydesdale-Pferde gehören zu den Kaltblütern und damit zur größten Rasse überhaupt. Ausgewachsen erreichen sie ein Stockmaß von bis zu 1,93 Meter – und schon Clydesdale-Fohlen (s. Foto) sind so groß wie andere ausgewachsene Pferderassen. Ursprünglich kommen die Tiere aus Schottland, genauer aus dem Tal des Flusses Clyde. In Amerika wurden sie durch den Bierhersteller Budweiser der großen Menge bekannt, da die Clydesdales in einem Werbespot mitwirkten. © Louise Murray/Imago
Eine Riesenschnecke auf einer Computermaus.
2 / 10Afrikanische Riesenschnecken (Achatschnecken, lat.: Achatinidae) heißen nicht nur so, sie sind auch die größten Landlungenschnecken der Erde. Alleine ihr Gehäuse kann bis zu 20 Zentimeter Länge erreichen – das ist fast so breit wie ein DIN-A-4-Blatt! Ursprünglich stammen sie aus Afrika, aber hierzulande finden sich immer mehr Fans der Schneckenart: Ihre Gehäuse sind ein echter Hingucker im Terrarium und bei artgerechter Haltung erreichen sie ein Alter von bis zu sechs Jahren. © blickwinkel/Imago
Ein Mann hält auf der Bundeskaninchenschau einen Deutschen Riesen auf dem Arm.
3 / 10Die Deutschen Riesen können ausgewachsen locker bis zu 72 Zentimeter lang werden und dabei bis zu neun Kilo auf die Waage bringen. Sie gelten als größte und schwerste Kaninchenrasse der Welt stammen ursprünglich aus Belgien. Leider ergeben sich daraus auch ein paar gesundheitliche Probleme wie etwa Gelenkserkrankungen, die sich aber je nach Zuchtlinie unterscheiden. © Andreas_Wrede/dpa
Kinder locken ein ausgewachsenes Capybara an.
4 / 10Capybaras, auch Wasserschweine genannt, gehören zur Familie der Meerschweinchen und gelten als die größten Nagetiere der Welt (Schulterhöhe bis zu 62 cm). Heimisch sind sie in fast komplett Südamerika, wo sie die Tage in Schlammkuhlen oder im Wasser verbringen. Gegen die drückende Hitze gibt es schließlich kaum was Besseres. In Deutschland sieht man Capybaras oft in Tierparks wo sie, wie z.B. im Zoo Hagenbeck (Hamburg), meistens in ihrem Familienbund frei über die Wiesen streifen und sich an Wasserpflanzen, Kräuter, Baumrinde und ihrer Leibspeise Gras laben. In seiner Heimat wurde das Wasserschwein deswegen von den Guarani-Indianern einst „Herr des Grases“ genannt – übersetzt etwa Capybara. © Anka Agency International/Imago
Zwei Männer stehen hinter einem Mekong-Riesenwels, der eine Länge von gut zwei Metern hat.
5 / 10Der asiatische Mekong-Riesenwels ist vom Aussterben bedroht. Und das, obwohl normale Angeln gegen den 300-Kilo-Fisch fast chancenlos sind. Stattdessen sind die Süßwasserfische, die eine Länge von bis zu drei Metern erreichen könne, durch die diversen Staudamm-Projekte in Gefahr, die den Mekong in den nächsten Jahren verändern sollen. Einer, der Xayaburi-Damm, steht auch schon – und versperrt den Welsen den Weg. © SUTHEP KRITSANAVARIN/dpa
Deutsche Dogge, schwarzweiß, läuft neben einem Chihuahua.
6 / 10Die Deutsche Dogge ist mit eine der größten Hunderassen überhaupt und ein toller Familienhund. Zuchtverbände setzen eine Mindestschulterhöhe von 80 Zentimeter für Rüden an, die erreichen die meisten mit Leichtigkeit. Früher wurden Doggen unter anderem auch als Jagdhunde eingesetzt. Sie sollten schon erschöpfte Tiere festhalten, indem sie sich einfach auf Wildschwein und Co. drauflegten. Um die Doggen vor Verletzungen zu schützen, bekamen sie sogar eine eigene Rüstung. Wer sich heute einen der sanften Riesen anschaffen möchte, sollte allerdings statt auf die richtigen Maße, eher auf die Züchtungslinie selbst achten. Wie viele große Hunderassen sind bei Doggen Gelenkkrankheiten ebenfalls leider allzu häufig. © epa Fitzmaurice HO/dpa
Zwei Weißkopfseeadler im Geäst.
7 / 10Der Weißkopfseeadler, Wappentier der Vereinigten Staaten, hat eine Flügelspannweite von 1,80 bis 2,50 Metern. Mit seinen krallenbewehrten Füßen macht er zum Beispiel Jagd auf Lachse oder Hasen, die er mühelos davonträgt. Er ist so kräftig, dass er sogar ein Rehkitz durch die Luft transportieren könnte. Sein strenger Blick lässt ihn immer ein wenig unzufrieden aussehen, aber was er sieht, ist bis zu siebenmal schärfer als beim Menschen. Kein Wunder also, dass er auch aus größter Höhe seine Beute erspäht. Die Nester der Raubvögel sind ebenfalls gigantisch und können in Ausnahmefällen schon mal so viel wiegen, wie ein kleines Auto. © CSP_sandsphoto/Imago
Ein Taucher fotografiert ein Walkalb unter der Wasseroberfläche.
8 / 1033 Meter, also etwa zwei Gelenkbusse hintereinander, so lang kann ein ausgewachsener Blauwal werden. Sein Herz ist in etwa so groß wie ein Kleinwagen. Dabei wiegt der Säuger bis zu 200 Tonnen und ist damit nicht nur eines der größten, sondern auch das schwerste bekannte Tier der Welt. Selbst junge Kälber sind schon um ein Vielfaches größer, als jeder menschliche Taucher (s. Foto). Eigentlich kurios, dass diese Riesen der Meere sich ausschließlich von Plankton ernähren, mit die kleinsten Lebewesen. Untersuchungen getöteter oder gestrandeter Blauwale ergaben ein Alter von etwa 100 Jahren. Doch wie alt die Säuger wohl geworden wären? Das kann heute keiner mit Sicherheit beantworten. © Brook Peterson/Imago
Ein kleiner Wombat-Waise mit seiner Pflegerin.
9 / 10Zehn Monate ist der junge Wombat hier alt, und noch nicht ausgewachsen. Dann können sie nämlich 1,20 Meter Gesamtlänge erreichen und das bei etwa 40 Kilo – größer und schwerer als ein durchschnittlicher Labrador. Eine Größe, die man diesen Knopfaugen gar nicht zutraut. Noch dazu können sie ziemlich schnell rennen, wenn ihnen etwas gegen den Strich geht. Da sie zudem auch ordentlich zubeißen könnten, gehen ihnen die Australier meistens lieber aus dem Weg – besonders, wenn es sich um eine Familiengruppe handelt. © Steve Lunam/dpa
Eine Babygiraffe säugt an der Zitze seiner Mutter.
10 / 10Wussten Sie, dass ein Giraffenkalb bei der Geburt aus etwa zwei Metern Höhe ins Leben stürzt? Das ist so hoch, wie die meisten Haustüren. Weil sie bis zu sechs Meter (Männchen) hoch werden können, legen sich die Tiere eigentlich nie hin – sie wären eine zu leichte Beute für alle Jäger der Savanne. Zum Trinken gehen Giraffen in einen tiefen Knicks, der ein bisschen an einen Spagat erinnert – ein komischer aber trotzdem eleganter Anblick. Warum die Tiere so lange Hälse haben? Lange dachte man, dass das an ihrer Lieblingsspeise, den Akazien, liegt, die oben die zarten Blätter haben. Inzwischen ist man sich da aber nicht mehr so sicher … © Mint Images/Imago

„Wow, damit habe ich nicht gerechnet“, „oh, der ist größer als gedacht“ – Sätze wie diese hören bestimmt viele Zoo-Mitarbeiter auf der ganzen Welt. Denn erst, wenn man Tiere live – oder zumindest in Relation zu etwas Bekanntem – sieht, wird die eigentliche Größe deutlich. Oder hätten Sie auf Anhieb gewusst, dass Giraffenbabys aus Eingangstürhöhe ins Leben fallen oder das Herz eines Blauwals so groß wie ein Kleinwagen ist?

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