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Rührender Ersatz-Papa: Affe zieht verwaisten Welpen liebevoll groß

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Von: Bona Hyun

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Ein Affe adoptiert einen verwaisten Hundewelpen. Gemeinsam durchstehen sie den Alltag auf der Straße und sind stets wie eine richtige Familie füreinander da.

Tamil Nadu – Ein Affe wird zu einem liebevollen Ziehvater für einen streunenden Welpen und zieht diesen unter seiner Obhut groß – wie seinen eigenen Nachwuchs. Er schützt das Hundebaby vor jeglichen Gefahren und kümmert sich rührend um den Kleinen. Die beiden sind seit ihrer ersten Begegnung unzertrennlich und sind nur noch im Doppelpack auf den Straßen unterwegs. Ihre Momente der Zweisamkeit gehen ans Herz vieler Bewohner, die gelegentlich Schnappschüsse der beiden auf Facebook hochladen. Das Bündnis ist einzigartig und stark – zu zweit werden sie zu einem Vorbild für viele Menschen und zeigen, wie grenzenlos Familienliebe sein kann.

Tamil Nadu:Südindischer Bundesstaat
Fläche:130.058 Quadratkilometer
Bevölkerung:67,86 Millionen (2012)
Hauptstadt:Chennai

Affe mit Herz wird zum Ziehvater für Hunde-Baby ohne Mama

Ein Affe baut eine einzigartige und bewegende Freundschaft zu einem herrenlosen Welpen auf. Anwohner aus dem südindischen Bundesstaat Tamil Nadu wurden schnell auf das süße Duo aufmerksam und teilten mehrere Momentaufnahmen der tierischen Zuneigung. Der Affe und sein Schützling werden immer nur im Doppelpack gesichtet. Passanten und örtliche Bewohner beobachteten, wie der Affe den Welpen regelmäßig wäscht und wie ein liebevoller Ziehvater über ihn wacht. Über die Vergangenheit des herrenlosen Hundes ist wenig bekannt.

Ein Affe entlaust einen Hund.
Ein Affe zieht einen verwaisten Hund groß und wird zu seinem Schutzengel. Das Duo berührt die Herzen aller Bewohner. (Symbolbild) © agefotostock/imago

Artenübergreifende Freundschaft ist keine Seltenheit in der Tierwelt, häufig kommt es zu rührenden Zusammenschlüssen: Ein Hund adoptierte kleine Hasen und sie denken, er sei ihre Mama. Eine bezaubernde Tierfamilie ähnelt sich äußerlich total – dabei könnten sie nicht unterschiedlicher sein: Ein Dalmatiner adoptierte ein geschecktes Lamm ohne Mama. Tierduos erfreuen sich großer Beliebtheit bei den Usern im Netz, gefeiert im Internet wird neuerdings auch eine Straßenkatze, die ein Baby vor dem Erfrieren rettete. Sie ist ein Exempel dafür, dass streunende Tiere die fürsorglichsten Aufpasser sein können.

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Welpe und Affe sind unzertrennlich: „Schönste Freundschaft der Welt“

Der verwaiste Welpe hätte sich auf jeden Fall keinen besseren Zieh-Papa und Begleiter als den Affen wünschen können. Er versorgt ihn immer ausreichend mit Futter, entlaust ihn und befreit ihn von jeglichem Schmutz. Außerdem beschützt er ihn vor Feinden und fletscht auch mal seine Zähne, um aggressive Straßenhunde von dem kleinen Vierbeiner fernzuhalten. Und wenn er sich von Baum zu Baum hangelt, hält er den Welpen eng an seine Brust. Wird eine Schale mit Essen vor den beiden abgestellt, dann wartet der Rhesusaffe so lange, bis der Welpe sich satt frisst und steht derweil schützend neben ihm.

„Die Leute, die die beiden gesehen haben, sprachen immer von einer gegenseitigen Hingabe und beschrieben, dass es die schönste Freundschaft der Welt ist“, sagte Augenzeugin Sasi Kumar dem indischen Nachrichtensender Zee News. Viele Bewohner vermuten, dass der Affe einst sein eigenes Kind verloren hatte und davon erschüttert war. In dem Hunde-Baby erkenne er möglicherweise sein verlorenes Baby wieder und entschied sich daher, es zu adoptieren und großzuziehen. Auch eine einsame Hündin adoptierte eine verwaiste Baby-Ziege und zieht es wie ihren Nachwuchs groß, um ihre Trauer zu überbrücken. Sie hatte ihre Welpen ebenfalls verloren und fand in der Ziege einen rührenden Ersatz. Die Liebe zu einem Familienzuwachs lässt wohl alle Trauer verfliegen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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