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Rührend: Restaurant-Chef kocht täglich ein Extra-Essen für Straßenhunde

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Von: Bona Hyun

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Restaurantbesitzer Gerardo kocht immer wieder für Straßenhunde. Seine herzergreifende Tradition inspiriert seine Kunden und Menschen weltweit.

Lima – Ein Restaurantbesitzer in Lima entwickelte eine Freundschaft mit zahlreichen Straßenhunden aus seiner Heimatstadt. In Kürze schaffte er es, durch eine liebevolle Geste ihr Vertrauen zu gewinnen: Er kocht regelmäßig für die Streuner, um ihren Hunger zu stillen, sein Restaurant ist für herrenlose Hunde mittlerweile zu einem richtigen Treffpunkt geworden. Seit Jahren behält der großzügige Tierfreund diese Tradition bei und berührt damit immer wieder die Herzen seiner Gäste – und inzwischen der Menschen auf der ganzen Welt.

LimaHauptstadt von Peru
Fläche2.672 Quadratkilometer
Gegründet18. Januar 1535
GründerFrancisco Pizarro

Restaurant-Besitzer kocht jeden Tag eine Extra-Mahlzeit nur für hungrige Straßenhunde

Herrenlose Straßenhunde finden in Gerardo Ortiz einen Freund und rührenden Helfer. Der Inhaber des Restaurants Ajilalo in Lima, bereitet täglich zusätzlich zum Angebot für seine Gäste Kost für hungrige Streuner zu, wie Dodo berichtete. Diese schöne und rührende Tradition begann bereits vor einigen Jahren: Eines Tages erhielt Gerardo unerwarteten Besuch von einer Straßenhündin, die sich vor das Restaurant setzte und sehnsüchtig durch ein Fenster in das Lokal schaute. Gerardo sah den Hunger in den Augen der Straßenhündin und war so von Mitgefühl bewegt, dass er ein zusätzliches Gericht kochte – extra für sie.

Ein Mann füttert zwei Hunde
Straßenhunde können bei Gerardo Ortiz ihren Hunger stillen. Täglich bereitet er für die Streuner ein spezielles Gericht zu. © @Restaurante - ajilalo/facebook(screenshot)

Ab diesem Tag kam die Straßenhündin immer wieder zum Restaurant, in der Hoffnung wieder ein kostenloses Mahl ergattern zu können. Für Restaurantbesitzer Gerardo war dies eine Herzensangelegenheit, während viele andere Restaurantbesitzer die Hündin sicher vertrieben hätten. Wäre Gerardo nicht gewesen, wäre die Straßenhündin vielleicht sogar verhungert – dasselbe Schicksal wäre auch diesem ausgesetzten Vierbeiner widerfahren, wenn ein Künstler ihn nicht gefunden hätte: Der in einem Abflusskanal ausgesetzte Hund wird gerettet – und sogar direkt adoptiert. Auch anderen ausgesetzten Hunden drohte Schlimmes, doch ein ganzes Polizeirevier rettete und adoptierte die Welpen dann direkt selbst.

Die Restaurantgäste freuen sich über den Besuch der hungrigen Streuner und nehmen sich ein Beispiel

Die anfangs schüchterne Straßenhündin baute langsam ein Vertrauensverhältnis zu Gerardo auf – etwas, was für viele Personen, die Straßenhunde adoptieren, nicht einfach ist. Doch Gerardo durfte kurze Zeit später sogar noch mehr hungrige Vierbeiner empfangen, die sich geduldig vor die Pforte setzten. Auch sie bekamen von Gerardo ihr speziell zubereitetes Gericht. Gerardo teilte sein Erlebnis mit den Straßenhunden auf Facebook und bewegte die Herzen vieler Menschen: Seine Facebookseite bekam über 45.000 Fans. Viele Fans tun es dem tierliebenden Koch nun sogar gleich. Der ist allerdings nicht der Einzige, der sich so sehr über die Streuner freut: Denn auch die Kunden finden Gefallen am tierischen Besuch. Die Gäste zeigen Mitgefühl gegenüber den Hunden, streicheln sie und bringen sogar selber Futter mit für die Tiere.

Dass Menschen ein großes Herz für Tiere haben, zeigten auch diese Helfer: Ein UPS-Fahrer „lieferte“ einen entlaufenen Hund frei Haus zur Besitzerin und nahm extra Umwege auf, um den Streuner zu finden. Aber auch Tiere erweisen sich häufig als Helden in brenzligen Notsituationen: Eine Hündin führte Hilfskräfte zum Unfallort und rettete so ihrem Besitzer das Leben.

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Dank großzügigem Besitzer: Restaurant wird zum regelmäßigen Treffpunkt für hungrige Straßenhunde

Vielen Straßenhunden in Lima geht es dank Gerardo und seinen Restaurantgästen besser. Mittlerweile ist das Restaurant Ajilalo zu einem richtigen Streuner-Treffpunkt geworden und Gerardo ist glücklich, Straßenhunde alle Art bekochen zur dürfen: Alle hungrigen Vierbeine sind bei ihm wärmstens willkommen. „Sie bezahlen zwar nicht mit Geld, aber sie glücklich und mit dem Schwanz wedeln zu sehen, ist schon Bezahlung genug“, sagte Gerardo in einem Interview mit „Dodo.“

„Die Straßenhunde sind wirklich sehr dankbar und wir genießen es, mehr zu geben mehr als zu nehmen. Ich liebe Tiere, seitdem ich ein Kind war und meine Mutter schärfte mir stets ein, Menschen und Tieren immer zu helfen.“ Für Gerardo seien die Hunde sogar seine liebsten Stammgäste. Seine großzügige Geste erinnert stark an die Hunde-Geburtstagsparty eines Obdachlosen, der damit ein ganzes Viertel zusammenbrachte. Sein Park ist für viele Bewohner und Hundebesitzer mittlerweile zu einem echten Nachbarschaftstreff geworden – so wie das Restaurant von Gerardo. Schön, wenn Tierliebe auch Menschen zusammenbringt *kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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