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Nordmeer-Fischer geht mysteriöser „Babydrache“ ins Netz

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Von: Bjarne Kommnick

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Dem Fischer Roman Fedortsov ist im Europäischen Nordmeer bei Norwegen ein seltsames Tier ins Netz gegangen. Die Bilder gehen auf Social Media viral.

Tromsø – Der Fischer Roman Fedortsov ist auf Instagram für seine kuriosen Tierfotos bekannt. In über 3000 Beiträgen postet er für über 600.000 Follower Fotos von mysteriösen Meereskreaturen, die er selbst entdeckt hat. Ein Fund sticht dabei besonders heraus. Mitte März postet Fedortsov ein Bild von einem Tier, das er im Europäischem Nordmeer bei Norwegen entdeckt hat. Das Internet einigt sich schnell auf einen Namen: „Babydrache“. Denn seine Ähnlichkeit zu den Fabelwesen scheint unverkennbar.

StadtTromsø
Bevölkerung64.448
Fläche21,25 km²
Höhe6 m

Fischer entdeckt „Babydrachen“ im Nordmeer: Foto geht auf Social Media viral

In den Kommentaren sind sich viele User einig: „Ich will ja nichts sagen, aber das ist doch ein frisch geschlüpfter Babydrache oder irre ich mich?“, kommentiert ein Nutzer das Bild. Der Zuspruch dafür ist immens: „Du nimmst mir die Worte aus dem Mund“, schreibt ein anderer User unter dem Kommentar. „Genau das habe ich auch gedacht“, kommentiert eine andere Nutzerin. Immer wieder finden sich Kommentare unter dem Foto, die einen Babydrachen vermuten lassen. Für Furore sorgte auf Social Media auch ein Mondfisch, der spanischen Fischern ins Netz gegangen ist.

„Babydrachen“-Foto von Fischer Roman Fedortsov
Der vermeintliche „Babydrachen“ sorgt für Furore auf Social Media. © Roman Fedortsov / instagram / rfedortsov_official_account

Social Media mutmaßt über „Babydrachen“: Seltener Fang wohl ein „Chimaera“

Doch der ein oder andere will an ein Fabelwesen wohl nicht so richtig glauben. „Jetzt mal Spaß bei Seite, kann mir jemand sagen, was das wirklich für ein Tier ist?“, fragt ein Nutzer verdutzt. Doch eine Antwort bietet Fedortsov selbst darauf nicht. In den Kommentaren wird viel gemutmaßt, doch am häufigsten fällt dabei der sogenannte Chimaera, ein Fisch aus der Gattung der Seekatzen. Die Fische würden in allen Ozeanen der Welt leben, jedoch fast ausschließlich in der Tiefsee.

Fischer äußert sich zu ungewöhnlichem Fang: „Es ist eine Sache, etwas Namenloses zu jagen...“

Doch was sagt der Fischer zu dem Fang? „Nur ein Zitat: Es ist eine Sache, etwas Namenloses zu jagen, aber eine ganz andere, es zu finden“, zitiert Fischer Fedortsov den amerikanischen Schriftsteller H.P. Lovecraft unter seinem Bild auf Instagram. Denn bei dem „Babydrachen“ soll es nicht um einen gezielten Fang gehandelt haben. Er arbeite in der kommerziellen Fischfangindustrie auf einem sogenannten Trawler, was aus dem Englischen abgeleitet so viel bedeutet wie „mit einem Schleppnetz fischen“. Und in dieses Netz ist die seltsame Kreatur gelangt.

Diese Art des Fischfangs ist nicht unumstritten, jedoch auch Fedortsovs tägliches Brot. Er ist auf Makrelen, Schellfisch und Kabeljau spezialisiert. Dafür würde auch durchaus in Tiefen von rund einem Kilometer gefischt werden. Tiere, die nicht Ziel ihres Fangs seien, würden die Fischer stets behutsam wieder zurück ins Meer führen, betont der Fischer. Kritik für einen mysteriösen Fang hagelte es hingegen für einen Fotografen nach einem Bild eines „Alien-Hais“, der vor der Küste Italiens fotografiert wurde.* kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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