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„Mund wie ein Mensch“: Mysteriöse Kreatur an Strand von Australien gespült

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Von: Bona Hyun

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Eine seltsame Kreatur wurde an die Küste Australiens gespült. Das Netz rätselt um das Wesen mit menschlichem Mund am Unterkörper und grauer Fischhaut.

Bondi Beach – Ungewöhnliche Kreaturen aus der Tiefsee kursieren neuerdings immer wieder im Internet: So fanden Forscher einen extrem seltenen Glaskopffisch, dessen Videoaufnahmen für reichlich Spekulationen sorgten. Nur wenige hatten solch ein Exemplar bisher gesichtet. Ähnlich erging es den Usern mit ihrem Fund am Bondi Beach: Bei einem Strandspaziergang entdeckten zwei Passanten ein seltsames Wesen, das an die Küste gespült wurde. Worum es sich dabei genau handelte, ließ sich vorerst nicht sagen – es hatte fischartige Haut und einen menschlichen Mund am Unterkörper. Nach mehrfachem Rätseln erfolgte schließlich die Auflösung.

Geschwungener, halbmondförmiger Sandstrand:Bondi Beach
Fläche:122 Hektar
Postleitzahl:2026
Stadt:Sydney

„Was zur Hölle“: Mysteriöse Kreatur mit menschlichen Lippen am Strand von Australien gefunden – Post geht viral

Am Strand machte Jogger Drew Lambert einen ungewöhnlichen Fund: Er war mit einem Freund an der Bondi Beach Küste unterwegs, als ihm eine Kreatur direkt ins Auge fiel. „In meinen zwanzig Jahren, die ich in Bondi gelebt habe, habe ich noch nie so etwas gesehen“, so Drew gegenüber dem Nachrichtensender „Times Now“. Das „aufgeblähte“ Tier mit einem „Mund wie ein Mensch“, grauer Haut und fischartigem Schwanz erregte in kürzester Zeit das Aufsehen vieler Internetuser. „Ich schaute es einfach nur an... was zur Hölle, besitzt der Fisch menschliche Lippen?“ beschrieb er „Yahoo News“ seine Reaktion. Wenig später postete er ein Foto des Fundes, um die Identität der Kreatur mithilfe anderer User herauszufinden.

Eine unbekannte Kreatur am Strand, die wohl ein Birnen-Zitterrochen ist
Beim Joggen am Bondi Beach in Sydney findet Drew Lambert eine mysteriöse Kreatur am Strand. (kreiszeitung.de-Montage) © Drew Lambert via Storyful (Screenshots)

Nicht das erste Mal wirft ein Fund am Strand Rätsel auf: Kürzlich fanden Strandgänger einen „Dinosaurier“, der an Australiens Küste gespült wurde. Fischern ging ein Mondfisch ins Netz, der viele Leute in den Zustand des Staunens versetzte. Auch an der deutschen Nordseeküste gibt es immer mal wieder ungewöhnliche Entdeckungen: Zu den geheimen Bewohnern des Wattenmeeres gehören unter anderem ebenfalls ein Mondfisch und in letzter Zeit vermehrt Seepferdchen.

Ominöse Kreatur hat Fischhaut und Mund am Unterkörper – Netz rätselt um den Fund

Die angespülte Kreatur ähnele laut Drew Lambert mit ihrer grauen Haut einem Hai. Diese sei ungefähr einen halben Meter lang gewesen und hätte menschliche Lippen gehabt. Deshalb ging Drew davon aus, es würde sich um einen kleinen Hai handeln – doch diese Theorie widerlegte sich von selbst. „Das dachte ich zuerst, aber der Mund war ja an der Unterseite des Körpers. Es hat zwar graue lederartige Haut, aber es hat keine Schwimmflosse auf dem Rücken, wie es Haie normalerweise haben. Ich war wirklich verwirrt. [...] Es kräuselte die Lippen, als würde es einen Kuss wollen“, beschrieb Drew den Fund gegenüber „Times Now“ und „Yahoo News“.

Nachdem Drew seinen Fund auf Facebook gepostet hatte, teilten mehrere Nutzer ihre Theorien über den Ursprung des Tiers. Auch beim Babydrachen, der einem Nordmeer-Fischer ins Netz ging, tappten zunächst viele im Dunkeln. Der „DailyMail“ zufolge tippten die meisten Anwohner beim neuesten Fund auf einen aufgeblähten Stachelrochen. Der geringelte Fischschwanz und die Aufblähung waren Folge des eintretenden Sterbeprozesses. „Es ist halt Bondi Beach, selbst die Rochen haben Botox injiziert bekommen“, scherzte ein User. Ein anderer Nutzer versuchte, etwas mehr Klarheit zu schaffen: „Es ist ein australischer Zitterrochen. Sie produzieren elektronische Ladungen, wenn man sie berührt.“

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Forscher lösen Rätsel um mysteriöse Kreatur in Australien auf: Es ist ein Zitterrochen

Die Auflösung erfolgte dank Leatitia Hannan, die sich ebenfalls in die Diskussion einklinkte. Die Leiterin des Sea Life Sydney Aquariums bestätigte gegenüber „CBS News“, dass es sich bei dem kuriosen Fund um einen Zitterrochen handelt. Der Rochen sei vor allem dafür bekannt, immer mehr abzubeißen, als er eigentlich verdauen kann. So erging es wohl auch dem leblos angespülten Rochen. Der Knorpelfisch hätte etwas in übergeordneter Größe verschlungen, was sein Körpervolumen daraufhin immens erweiterte. Der aufgeblähte Körper sei tatsächlich eine Folge des Zersetzungsprozesses, bei dem die Tierkörper mit Gas gefüllt werden. So konnte die Frage um den mysteriösen Fund schnell gelöst werden. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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