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Hund wird Ersatz-Papa für „sein“ Baby – und kümmert sich rührend um ihn

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Von: Ulrike Hagen

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Selbst die wildesten Fellnasen werden plötzlich einfühlsam und zärtlich, wenn ein Baby ins Haus kommt. Auch Mastiff Brutus schloss „seinen“ Kayden sofort ins Herz.

Kalifornien – Wenn Nachwuchs in einer Familie mit Haustier ansteht, kann das eine echte Herausforderung sein. Der vierbeinige, bisherige „Chef“ muss lernen, mit all den neuen Geräuschen und Gerüchen umzugehen, die mit dem Nachwuchs ins Haus kommen – und auch damit, nur noch die Nummer zwei zu sein. Doch wie „Problemhund“ Loki, der aus Liebe zum Baby zum sanften besten Freund wurde, meisterte auch ein kalifornischer Hund diese große Aufgabe mit Bravour.

Bundesstaat der Vereinigten Staaten:Kalifornien
Hauptstadt:Sacramento
Fläche:423.970 km²
Bevölkerung:39.538.223

Liebe auf den ersten Blick: Wilde Fellnase wird Ersatz-Papa für „sein“ Baby und beruhigt ihn mit seinem Lieblingsspielzeug

Bonnie Michalek und ihr Mann bekamen den Bullmastiff Brutus als süßen, sehr lebendigen Welpen im Jahr 2016. Und sofort war klar: Er wird für die Michaleks immer das erste „Baby“ sein. Als Bonnie Michalek dann Jahre später schwanger wurde, gab es erstmal keinerlei Bedenken, dass Brutus sich an ein weiteres Kind im Haus gewöhnen würde. Nur: Wie sollte seine ungestüme Wildheit zu der neuen Situation passen?

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Der wilde Brutus wusste vom Baby vor allen anderen – und beschützte es schon, als es noch im Bauch war

Doch, man mag es kaum glauben, als Bonnie mit ihrem ersten Baby schwanger wurde, wusste Brutus es dann sogar vor allen anderen. Bonnie erinnert sich, dass der treue Vierbeiner sie seit den ersten Tagen ihrer Schwangerschaft plötzlich noch besser beschützen wollte. „Brutus wusste, dass ich schwanger war, bevor ich es wusste – er hat es definitiv gespürt, bevor ich es auch nur ahnte“, sagte sie gegenüber „The Dodo“.

„In den Nächten, in denen mein Mann arbeitete, weigerte sich Brutus, in seinem Körbchen zu schlafen.“ Bonnie verstellte sogar seinen Schlafkorb, um dem Hund mehr Platz zu geben, aber er weigerte sich, dort Platz zu nehmen. Er bestand darauf, in ihrer Nähe zu bleiben und im Nachhinein konnte die Mama in Spe erkennen, dass er sie und das neue Familienmitglied, das in ihrem Bauch heranwuchs, schon da wie ein Ersatz-Papa beschützen wollte.

Der Mastiff Captain Brutus und das Baby Kayden
Beste Freunde: der liebevolle Mastiff „Captain Brutus“ bietet dem Baby Kayden sein Spielzeug an, wann immer es weint. (kreiszeitung.de-Montage) © captainbrutus/Instagram

Liebevoller Vierbeiner schließt „sein“ Baby sofort ins Herz und kümmert sich herzzerreißend um den Kleinen

Das bestätigte ihre Vermutung, dass Brutus mit dem zu erwartenden Familienzuwachs mehr als einverstanden sein würde: „Er hat sowieso schon immer Kinder geliebt“, sagt Bonnie. „Jedes Mal, wenn er draußen Kinder lachen hörte, war er ganz aufgeregt.“ Ein so intuitives Band zwischen Hund und Menschenkindern bewies auch der Familienhund Max, der die 3-jährige verirrte Aurora stundenlang warmhielt und ihr damit das Leben rettete.

Liebe auf den ersten Blick: „Er wollte ihm sofort Küsse geben und sich an ihn kuscheln“

Trotzdem versuchte das Paar, Brutus ganz sanft in die Veränderungen einzubeziehen, die der frische Nachwuchs im Haus mit sich brachte. Darum sorgte Bonnie dafür, dass Brutus nach der Geburt zunächst etwas Zeit mit ihr allein verbringen konnte. „Ich habe darauf geachtet, ihm etwas Aufmerksamkeit allein zu schenken“, sagte sie. Doch als sie Brutus hereinließ, um das Baby kennenzulernen, war dessen Reaktion mehr als eindeutig: „Brutus hat meinen Mann komplett umgangen, um Kayden kennenzulernen. Er wollte ihm sofort Küsse geben und sich an ihn kuscheln.“ Der große Hund ging zart und liebevoll auf das Gesicht des Neugeborenen zu und schleckte es liebevoll ab – Brutus und Kayden waren sofort ein Herz und eine Seele.

Umwerfend rührend: Wenn Kayden traurig ist, tröstet Fellnase Brutus ihn mit seinem Lieblingsspielzeug

Wie wichtig der kleine Kayden ihm ist, zeigte sich schnell in einer umwerfend rührenden Geste. Wie fast jeder Vierbeiner hat auch Brutus ein ganz bestimmtes Lieblingsspielzeug, an das er sich klammert: einen gelben Plüschball. „Es ist das einzige Spielzeug, das er nicht innerhalb von fünf Minuten zerreißt“, so Bonnie gegenüber „The Dodo“. Aber wenn es um seinen kleinen Lieblingsmenschen geht, trennt er sich davon. Denn er ist bereit, alles für sein geliebtes menschliches Wesen zu tun. „Jedes Mal, wenn Kayden weint, findet Brutus seinen Plüschball und bringt ihn zu ihm“, schreibt Bonnie auf Instagram, „so süß“.

Das nennt man wohl wahre Liebe. Brutus passt auf „sein“ kleines Baby wie ein echter Ersatz-Papa auf – und es ist jetzt schon klar, was für eine schöne Zeit die beiden noch vor sich haben werden. Denn dieser Hund wird immer an der Seite seines neuen Schützlings sein. Solch beschützende Instinkte sind bei Vierbeiner fast schon legendär: Auch der Hund North hat es bewiesen: Der Schlittenhund beschützte einen Wanderer vor dem Erfrieren und hielt ganze ihn 13 Stunden lang warm. * kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA.

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