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Feuerwehrmann rettet Welpen aus Feuer – und zieht ihn liebevoll auf

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Von: Alina Schröder

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Feuerwehrleute retten verletzten Pitbull-Welpen aus dem Feuer. Um dem kleinen Hund zu helfen, adoptiert ihn ein Feuerwehrmann und päppelt ihn auf.

Sacramento – Bei einem Brand im Norden der US-amerikanischen Stadt Sacramento (Kalifornien) ist es zu einer tierischen Rettung gekommen: Ein Pitbull-Welpe wurde bei Löscharbeiten in brennendem Schutt von der Feuerwehr vor Ort gefunden und in Sicherheit gebracht. Der Einsatzleiter der Feuerwehr wusste laut dem Fernsehsender „CBS Sacramento“ sofort, dass der kleine Hund ein neues Zuhause braucht und rief daraufhin seinen Kollegen Mike Thawley auf der Station 19 an.

Hunderasse:American Pit Bull Terrier
Herkunft:USA, Großbritannien
Kreuzung aus:Bulldogge und Terrier
Lebenserwartung:8 bis 15 Jahre

Feuerwehr rettet Hund aus Feuer und päppelt ihn auf – „Er war sofort munter“

„Er fragte: ‚Willst du ihn haben?‘ Und ich sagte ja“, erzählt Thawley, wie „CBS“ berichtet. Das Feuer hatte dem Welpen sehr zugesetzt und zudem verletzt: „Er hatte viel verbranntes Plastik in seinem Fell – auf seinem Rücken und oben auf seinem Kopf“, beschreibt Feuerwehrmann Thawley gegenüber dem Sender den Zustand des Tieres. Auch sei eines seiner Hinterbeine „ein wenig verbrannt“ gewesen. Daher nahm er sich dem kleinen Vierbeiner an und päppelte ihn auf.

Verschmortes Fell, verbranntes Bein: Feuerwehrmann schließt Welpen sofort ins Herz

Dies schien dem kleinen Pitbull sehr gutzutun: „Als wir ihm Wasser, ein Bad und etwas Futter gaben, war er sofort munter“, so Thawley. „Wir fingen an, etwas von dem Plastik zu entfernen, und gestern kam seine Persönlichkeit zum Vorschein: Er hat mit dem Schwanz gewedelt, ist uns gefolgt und hat gefressen.“ Auch für ein ausgesetztes Rudel junger Welpen gab es ein Happy End: Ein Polizeirevier schenkte fünf Hunde-Babys ein neues Zuhause.

Nach Rettung aus dem Feuer: Feuerwehr sucht Namen für kleinen Hund

Während sich die Feuerwehr um den kleinen geschwächten Hund kümmert, machte sich das lokale Tierheim bereits auf die Suche nach einem neuen Zuhause für das Tier. Die Feuerwehr veröffentlichte unterdessen auf Facebook ein Bild des geretteten Hundes mit einem rührenden Aufruf: „Der Welpe hatte kein Namensschild… Daher brauchen wir Ihre Hilfe, um einen Namen für den Welpen zu finden“, heißt es dort. Solange die Vermittlung noch läuft, heißt es weiter, wolle sich Thawley um den Welpen kümmern. In Tierheimen kommt es oftmals zu rührenden Momenten: Eine Hündin kuschelte sich so lange an einen Reporter, bis der sie schließlich adoptierte.

Bei einem Feuer finden Feuerwehrleute in Sacramento einen Baby-Hund und retten ihn. (kreiszeitung.de-Montage)
Bei einem Feuer finden Feuerwehrleute in Sacramento einen Baby-Hund und retten ihn. (kreiszeitung.de-Montage) © Sacramento Fire Department/Facebook

Feuerwehrmann rettet Hund aus dem Feuer – und kümmert sich um den hilflosen Pitbull-Welpen

Es ist allerdings nicht das erste Mal, dass der Feuerwehrmann einen geretteten Hund aufnimmt. Vor rund fünf Jahren nahm Thawley Chunk auf – ebenfalls ein Pitbull-Rüde. Chunk war damals angekettet und mutterseelenallein an einem Zaun gefunden worden. Zudem sei der Hund in einem schlechten gesundheitlichen Zustand gewesen. „Chunk hatte keine Haare und war voller Parasiten“, berichtet Thawley. Er habe sofort gewusst, dass der Pitbull eine neue Familie brauchte und nahm ihn bei sich auf – dieselbe Entscheidung traf eine Paketbotin, die einen Hund einer verstorbenen Frau kurzerhand adoptierte.

Heldenhafter Feuerwehrmann hat schon einmal einen verwaisten Pitbull adoptiert

Seitdem der gerettete Chunk bei Thawley lebt, seien der Feuerwehrmann und der Hund unzertrennlich – so wie ein Ex-Polizist und sein Diensthund, der bei in ihm ein liebevolles Zuhause fand. Die gemeinsame Zeit mit dem Hund dokumentiert Thawley regelmäßig in den sozialen Medien. „Weit über 30 Millionen Menschen folgen Chunk“, sagt er. Für ihn sei es selbstverständlich, Hunden und anderen Tieren in schlimmen Notsituationen zu helfen. Laut ihm ist es eine Schande, dass jemand einen Welpen unter so schlechten Bedingungen zurücklässt. Allerdings habe er auch Hoffnungen, dass die Rettung des kleinen Pitbulls aus dem Feuer ein Beispiel dafür ist, wie Menschen anderen Tieren helfen können. *kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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