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Facebook: Ausgesperrt – Millionen Nutzern droht Zugangs-Verlust

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Von: Yannick Hanke

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Auf einem Smartphone wird das Log-In-Fenster von Facebook angezeigt. Im Hintergrund ist das Logo des sozialen Netzwerks zu sehen.
Wer künftig kein Facebook Protect aktiviert, kann sich auch nicht mehr bei Facebook einloggen. (Symbolbild) © Tobias Hase/dpa

Facebook-Nutzer auf der ganzen Welt, die keinen Zugriff auf ihren Account haben? Möglich, wenn Facebook Protect nicht eingeschaltet ist.

Menlo Park (USA) – Seit 2004 besteht das soziale Netzwerk Facebook. Gründer Mark Zuckerberg hat sein digitales Imperium seitdem kontinuierlich ausgebaut. Mittlerweile ist Facebook Teil von „Meta Platforms“, einem Technologieunternehmen mit Sitz im US-amerikanischen Menlo Park in Kalifornien. Auch Instagram sowie der Messenger-Dienst WhatsApp gehören der Gesellschaft von Zuckerberg an. „Pannen“ gibt es dennoch immer wieder. Das zeigt das Beispiel Facebook Protect.

Facebook: Feature Protect unbedingt aktivieren – sonst könnten Millionen Nutzer Zugang verlieren

Denn wie die britische Plattform „dailystar.co.uk“ berichtet, hätten mehrere Nutzer von Facebook eine Mail bekommen, die zunächst nach Spam aussah. Genauer gesagt war der Absender der digitalen Post Facebook Protect, das „stärker gefährdeten Konten verbesserten Schutz durch optimierte Sicherheitsfunktionen wie die zweistufige Authentifizierung“ bietet. So formuliert es das Unternehmen selbst.

Sollten betroffene Facebook-Nutzer ein wichtiges Sicherheitsfeature nicht aktivieren, könnten sie laut dem Bericht ihren Zugang zum Account bei der Social-Media-Plattform verlieren. Gemeint ist hiermit der Hinweis in besagter Mail, Facebook Protect zu aktivieren. Andernfalls würde man nämlich den Zugang zu Facebook verlieren.

Facebook Protect: Zum Schutz vor Hackern – Mark Zuckerberg stellt Feature zur Verfügung

De facto soll Facebook Protect den Nutzern einen zusätzlichen Schutz bieten, bei denen Meta der Annahme ist, dass ein großes Risiko hinsichtlich Hackerangriffen besteht. Ursprünglich wurde dieses Facebook-Feature entwickelt, um Politikern und Offiziellen Schutz vor digitalen Angriffen durch Hacker und dem damit verbundenen Verbreiten von Falschinformationen zu bieten. Mittlerweile ist Facebook Protect jedoch für den Großteil der Facebook-Nutzer verfügbar.

Grob runtergebrochen, macht Facebook Protect beim Log-In in das soziale Netzwerk eine zweifache Authentifizierung notwendig. Beispielsweise muss das Log-In durch das Smartphone oder andere technische Hilfsmittel bestätigt werden. Dies soll es Hackern erschweren, ihr kriminelles Treiben in die Tat umzusetzen.

Facebook-Accounts mit großer Reichweite besonders stark von Hackerangriffen betroffen

Die E-Mail, die viele Facebook-Nutzer erreicht und den Eindruck von Spam erweckt haben soll, weist sinngemäß auf Folgendes hin: Dein Account hat das Potenzial, um deutlich mehr Menschen zu erreichen, als es bei einem durchschnittlichen Facebook-Nutzer der Fall ist. Hacker greifen oft die Accounts an, die eine Vielzahl an Followern haben und übernehmen wichtige Seiten.

Im Folgenden werden die betroffenen Facebook-Nutzer durch Meta davor gewarnt, unbedingt das Feature in Form von Facebook Protect einzuschalten. Erfolgt dieser Schritt nicht, würden sie so lange ausgeloggt bleiben, ehe Facebook Protect nicht aktiviert ist. Die technische Umsetzung gestaltet sich dabei jedoch sehr benutzerfreundlich. Betroffene Personen müssen lediglich den Link in der Mail anklicken und im Anschluss den genauen Anweisungen folgen.

Cyber-Attacken durch Russland: Ukraine-Krieg findet auch auf digitaler Ebene statt – und macht Facebook Protect wichtiger denn je

Dieser Hinweis von Facebook erscheint durch den Ukraine-Krieg* und damit verbundenen Cyber-Attacken durch Russland, vor denen auch Deutschland längst nicht gefeit ist, mehr als nachvollziehbar. Schließlich möchte niemand, dass in seinem Namen Aktionen auf Facebook ausgeführt werden, die möglicherweise zur Instrumentalisierung führen oder nicht dem eigenen Wertekompass entsprechen.

Also: Am besten noch einmal den „Spamverdacht“-Ordner beim jeweiligen Mailanbieter checken, die E-Mail von Meta aufrufen und Facebook Protect aktivieren. Dann kann das soziale Netzwerk weiterhin genutzt werden, ohne dabei die allergrößten Schäden durch Dritte befürchten zu müssen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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