„Er gehört zu uns!“

Damit er nicht mehr gemobbt wird: 200 Biker bringen Jungen zur Schule

200 Biker kommen einem Schul-Mobbingopfer rührend zur Hilfe: Sie bringen das Kind geschlossen zum Unterricht und setzten dem Mobbing so ein Ende.

Sydney N.S. – Ein gemobbter Schüler bekommt rührende Unterstützung von kanadischen Bikern. Der zehnjährige Xander wurde lange Zeit gemein von seinen Mitschülern aufgrund seiner indigenen Herkunft, seines Gewichts und seines Aussehens aufgezogen. Er sehnte sich nach dem Ende vom Schuljahr und wollte keinen Fuß mehr vor die Tür setzen. Doch ein Facebook-Aufruf von „Defenders of Children“ wurde für ihn lebensverändernd: „Bekommen wir eine große Crew zusammen, die sich mit Xander und seiner Familie trifft und den Jungen geschlossen zur Schule bringt?“ hieß es in dem Post. Daraufhin versammelten sich 200 Biker vor Xanders Haustür und brachten ihn schützend zur Schule.

Sydney Stadt ehemals selbständige Stadt in Nova Scotia, Kanada.
Fläche29,43 Quadratkilometer
Bevölkerung29.904 (2016)
Provinz Nova Scotia

200 Biker eskortieren einen Jungen zur Schule – er wurde lange von Mitschülern gemobbt

Insgesamt 200 Biker brachten ein zehnjähriges Kind zur Schule. Der kleine Xander wurde stark von seinen Mitschülern der Harbourside Elementary School gemobbt und traute sich nicht mehr alleine zur Schule. Seine Mutter Katie war verzweifelt, denn obwohl sie sich direkt an die Schule, Eltern und sogar an die Mobber selbst wandte, geschah nichts. Ihre Bemühungen waren vergebens, während es ihrem Sohn Xander immer schlechter ging.

200 Biker schützten den gemobbten Schüler und brachten ihn zur Schule. Xander fuhr an der Spitze der Kolonne.

Katie mag sich kaum daran erinnern, wie sehr ihr zehnjähriger Sohn unter den gemeinen Mitschülern gelitten hatte. Sie berichtete der „CTV News“: „Es war verrückt. Sie haben ihn im Bus nicht neben sich sitzen lassen. Er kam mit zerrissener Kleidung nach Hause. Sie riefen Xander nach: ‚Geh‘ und stirb in einem Loch‘.“ Als die Mutter Xanders Aufsatz über sein schönstes Schulerlebnis las, brach es ihr das Herz. „Ich kann mich an nichts Schönes erinnern“, schrieb Xander. Für die Mutter war es unerträglich, ihren Sohn so verzweifelt zu sehen. „Er zog sich immer weiter zurück. Er wollte nicht mehr in die Schule gehen und an den meisten Tagen nicht mal aus seinem Zimmer rauskommen.“

Der Mutter von dem armen Xander riss schließlich der Geduldsfaden – Katie suchte Hilfe bei der amerikanischen Biker-Organisation „Defenders of The Children“, die versucht, betroffenen Kindern in solchen Situationen ein Gefühl von Sicherheit zu übermitteln. Die harten Kerle mit weichem Herz waren ihre letzte Hoffnung. Über Facebook nahm sie Kontakt zu Mitarbeitern der Organisation auf. Die amerikanischen Biker von „Defenders of The Children“ wiederum setzten sich mit gemeinsam mit einer kanadischen Bikerin in Verbindung, die sich in Xanders Heimat Cape Breton engagiert. Die startete umgehend einen Aufruf in der Region, auf den Hilferuf reagierten rund 200 Biker – und machten sich schon kurz später gemeinsam auf den Weg zu Mobbing-Opfer Xaver.

An einem Mittwochmorgen war es dann so weit: 200 Begleiter kamen dem gemobbten Jungen zur Hilfe und begleiteten ihn geschlossen zur Schule. Für den besonderen Anlass trug Xander sogar eine für ihn angefertigte Lederjacke, wie vice.com berichtete. Gemeinsam fuhren die Biker mit Xander zur Schule, ihr Schützling saß dabei an der Spitze der Kolonne. Mike Basso, einer der Organisatoren, sagte gegenüber dem Fernsehsender CBC: „Hoffentlich hat Xander durch unsere Unterstützung jetzt mehr Selbstvertrauen.“ Der Schüler hat nun eine ganze Biker-Familie, die ihm den Rücken stärkt. „Er gehört zu uns. Wer ein Problem mit ihm hat, der hat auch ein Problem mit uns.“, so Basso. Was für tolle und sagenhafte Helden!

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Auch diese Biker haben ein Herz für gemobbte Kinder – ihre Aktion rührt zutiefst

Hilfe auf zwei Rädern ließ auch in diesen Fällen nicht lange auf sich warten, denn auch diese Biker waren sofort an Ort und Stelle: Ein Biker-Club brachte ein gemobbtes Mädchen zur Schule* – die Aktion erinnert dabei stark an die erzählte Geschichte von Xander aus Kanada. In Großbritannien fuhr eine Biker-Gang ein Mädchen zum Abschlussball, auch sie war von Mitschülern sehr gemein behandelt worden, die Biker wollten ihr eine angstfreie Party ermöglichen. Auch ein Junge mit Down-Syndrom wird von Bikern zu seinem ersten Schultag eskortiert*– der Kleine kam dank der harten Jungs wie ein Star an und gewann sofort den Respekt seiner Mitschüler.

Tausende Motorradfahrer erfülltem einem todkranken Jungen den letzten Wunsch: Unter dem Motto „Krach für Kilian“ gab der Biker-Korso richtig Gas für den Jngen* und reihten sich in einer Parade vor seiner Haustür auf. Auch Hartmut hatte nicht mehr lange zu leben – die Aktion „Trucks für Hartmut“ brachte dem kranken Mann noch einmal große Freude – Tausende Trucker erwiesen ihm die letzte Ehre. Was für tolle Vorbilder es doch auf der Welt gibt. *kreiszeitung.de und 24hamburg.de sind Angebote von IPPEN.MEDIA

Rubriklistenbild: © @vicede/facebook(screenshot)

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