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Forscher spüren Megalodon auf: Wärmebilder beweisen angeblich Existenz

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Von: Bjarne Kommnick

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Nach einer Hai-Forschungsreise des Atlantic Shark Institute sprechen die Forscher von einer „Megalodon“-Begegnung. Wärmebilder sollen diese belegen.

South Kingstown – Immer wieder verbreiten sich wilde Spekulationen über den Megalodon. Dabei gilt der Koloss-Hai bereits seit 3,6 Millionen Jahren als ausgestorben. Doch nun glauben sogar Forscherinnen und Forscher des im US-amerikanischen South Kingstown ansässigen „Atlantic Shark Institute“, auf einen Megalodon gestoßen zu sein. Wenn sogar Expertinnen und Experten mit dieser Theorie um sich werfen, lohnt es sich dann, in den Weltmeeren nochmal genauer nach möglichen Megalodon zu suchen?

Stadt:South Kingstown
Fläche:206,6 km²
Höhe:30 m
Bevölkerung:30.650

Forscher entdecken auf Hai-Expedition „Megalodon“ – Spekulation um Existenz von Urzeithai

In der Regel stammen die Gerüchte einer Megalodon-Sichtung selten von Fachleuten. Zuletzt ging ein YouTube-Video von einem mit riesigen Bisswunden übersäten Hai viral, für viele Nutzerinnen und Nutzer war schnell klar: Er muss von einem Megalodon attackiert wurden sein. Auch ein Video auf Instagram sorgte für neue Megalodon-Vermutungen. Doch in der Regel lassen sich die Theorien leicht widerlegen und auf andere Ursachen zurückführen.

A giant Megalodon shark during the Cenozoic Era of time.
Der Megalodon gilt seit 3,6 Millionen Jahren als ausgestorben. © imago stock&people

Entdeckung auf Forschungsreise: Megalodon auf 15 Meter lang und 40 Tonnen schwer geschätzt

In diesem Fall aber liegt die Sache anders. Die Forscherinnen und Forscher des „Atlantic Shark Institutes“ berichten auf ihren Social- Media-Kanälen: „Bei einer kürzlichen Hai-Forschungsreise waren wir alle erfreut, die Form eines Megalodon für einige Minuten auf unserem Fischfinder auftauchen gesehen zu haben“. Weiter erklären sie: „Wir haben den Megalodon auf etwa 15 Meter Länge und 40 Tonnen Gewicht geschätzt“.

Experten vermuten auf Wärmebild-Aufnahmen Megalodon-Umriss – und werden überrascht

Ein „Fischfinder“ arbeitet mithilfe von Wärmebildern. Das Bild, das die Forscherinnen und Forscher anschließend posteten, sieht in der Tat aus wie der Umriss eines gigantischen Hais. „Wir warteten darauf, dass er sich bewegt, aber zu unserer Enttäuschung begann sich die Form in einen großen Schwarm von atlantischen Makrelen zu verwandeln“.

„So nah, aber so fern, der Megalodon verschwand vor mehr als 3 Millionen Jahren“

Weiter heißt es: „So nah, aber so fern, der Megalodon verschwand vor mehr als 3 Millionen Jahren und das wird wahrscheinlich auch so bleiben“. Hoffnung hatte die Crew dennoch: „Aber für ein paar Minuten dachten wir, er sei zurückgekehrt“. Für das Verschwinden des Giganten könnte übrigens ein Meereskonkurrent gesorgt haben, denn eine Zahnanalyse hatte gezeigt, dass der Weiße Hai für das Aussterben des Megalodons verantwortlich war.

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