Direkte Qualifikation für die Winterspiele

Ski Alpin: Schmid sensationell Sechster bei Luitz-Podestplatz

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Ski alpi: Alexander Schmid jubelt im Ziel. 

Die Erfolgsserie der deutschen Skirennfahrer geht weiter. Beim Riesenslalom von Val d'Isère gelingt Stefan Luitz mit Rang zwei der zweite Podestplatz seiner Saison. 

Val d'Isère - Die deutschen Skirennfahrer sind auch ohne den verletzten Felix Neureuther weiter in Topform und haben im dritten Technik-Rennen des Olympia-Winters das dritte Podest geholt. Stefan Luitz raste eine Woche nach seinem dritten Platz in Beaver Creek auf Platz zwei beim Riesenslalom in Val d'Isère. Alexander Schmid gelang am Samstag in seinem erst achten Weltcup-Rennen sensationell der sechste Platz und die direkte Qualifikation für die Winterspiele in Pyeongchang.

„Heute ist auch ein Tag für Alex. Die Leistung, die er gebracht hat, ist echt enorm“, sagte Luitz in der ARD noch vor der Siegerehrung in Frankreich über die Fahrt seines zwei Jahre jüngeren Teamkollegen. Mit Nummer 40 war er im ersten Durchgang schon völlig überraschend auf den achten Platz und damit erstmals in seiner Karriere ins Finale gefahren. „Ich freue mich so sehr für Alex.“

23-Jähriger von eigener Leistung überrascht

Der 23 Jahre alte Sportler vom SC Fischen stand nach dem größten Erfolg seiner Karriere völlig ungläubig am ARD-Mikrofon. „Dass ich überhaupt in den zweiten Durchgang gekommen bin war schon ein riesen Erfolg für mich“, sagte er. Die für den Abend geplante Heimfahrt sei gestrichen, „ich muss ja jetzt zur Siegerehrung“.

Für Schmid ist die Ehrung der Top sechs eine Premiere, Luitz dagegen hat bei dieser Zeremonie schon etwas Routine. Dennoch war der 25-Jährige überglücklich über das zweite Podestresultat in seinem zweiten Riesenslalom dieses Winters. Nach dem Kreuzbandriss von Neureuther, der dennoch auf eine Olympia-Teilnahme hofft, wird Luitz seinem aktuellen Status als Nummer eins im Technik-Team des Deutschen Skiverbands vollauf gerecht. „Ich war so erleichtert, dass ich die zwei habe aufleuchten sehen“, berichtete er von dem Moment nach der Zieldurchfahrt.

Weil Marcel Hirscher im zweiten Lauf etwas patzte und auf den dritten Rang zurück fiel, war nur Alexis Pinturault schneller als Luitz. Auf den Franzosen fehlten ihm im Ziel 0,28 Sekunden.

dpa

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