Panne im Slalom - Top-Platz futsch

Neureuther-Salto mitten im Rennen: Video

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Felix Neureuther

Levi  - Felix Neureuther hat mit einem verpatzten zweiten Lauf eine Topplatzierung beim ersten Weltcup-Slalom des Olympia-Winters vergeben.

Einen kurzen Augenblick musste man Angst haben: Felix Neureuther war schon im Steilhang, dann geriet er aus der Balance und überschlug sich (das YouTube-Video). Was so spektakulär, auch auch ein bisschen furchterregend aussah, ging glimpflich aus. Neureuther rettete sich artistisch, schob sich zurück in den Kurs und beendete den ersten Weltcup-Slalom der Saison im finnischen Levi sogar noch auf Rang 27. Allerdings: Es wäre mehr drin gewesen. Viel mehr.

Nach dem ersten Durchgang hatte Neureuther wohl auch zu seiner eigenen Überraschung auf Rang zwei gelegen - 0,22 Sekunden hinter Marcel Hirscher, der später ungefährdet und mit traumwandlerischer Sicherheit zu seinem 19. Weltcup-Sieg fuhr. „Gemessen an dem, was ich trainiert habe, ist das schon überraschend, es war ein solider Lauf“, hatte Neureuther da gesagt und angemerkt: „Ich habe nicht voll gepusht. Im Steilhang wäre noch mehr gegangen.“

Just in diesem Steilhang wollte der WM-Zweite im zweiten Lauf etwas zu viel. „Ich war oben nicht so schnell und wollte daher im Steilhang riskieren“, berichtete er. Das ging dann erwiesenermaßen schief. „Es ist immer bitter, wenn so etwas passiert“, sagte er - dann stellte er erwartungsgemäß fest: „Ich brauche einfach noch das Training.“ Wegen seiner viermonatigen Zwangspause (Sprunggelenk-OP) hatte Neureuther beinahe die gesamte Saisonvorbereitung verpasst.

Unten im Zielraum der Piste „Black Levi“ stand nicht nur wegen Neureuthers Missgeschick ein etwas unzufriedener DSV-Sportdirektor. „Wenn man die Ausgangsituation betrachtet, ist das Gesamtergebnis nicht besonders erfreulich“, sagte Wolfgang Maier. Fritz Dopfer war erst Achter, fiel aber auf Rang zwölf zurück. Und Philipp Schmid (Oberstaufen), im Vorjahr Überraschungs-Zehnter, fuhr mit Nummer 52 zunächst auf Rang 21, schied dann aber aus.

Für Weltmeister Hirscher dagegen schien das Rennen business as usual zu sein: Stolze 0,62 Sekunden lag er beim 100. Slalom-Sieg für die österreichischen Männer vor seinem Landsmann Mario Matt, der mit 34 Jahren und sieben Monaten jetzt der älteste Läufer ist, der es bei einem Weltcup-Slalom auf das Siegerpodest geschafft hat. Auf Rang drei platzierte sich der Norweger Henrik Kristoffersen - er stand erstmals im Weltcup auf dem Siegertreppchen.

sid

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