IOC zurückhaltend

Medien: Positive Doping-Nachtests bei Olympia 2006

Sotschi - Die nachträgliche Untersuchung der eingelagerten Dopingproben von den Olympischen Winterspielen 2006 in Turin sollen vier positive Tests ergeben haben. Dies berichtet der Deutschlandfunk.

Mindestens eine der Proben werde einer estischen Langläuferin zugeschrieben, hieß es. Ob auch die weiteren Tests von ihr stammen, sei unklar. Es soll sich aber auf jeden Fall um Tests in einer Ausdauerdisziplin handeln.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) gab sich am Mittwoch zurückhaltend. „Alle Analysen der Turin-Proben sind nun komplett, aber wir werden keine Details bekannt geben, bevor nicht der gesamte Kontrollprozess abgeschlossen ist“, sagte eine IOC-Sprecherin auf SID-Anfrage. Mit der offiziellen Bekanntgabe wird nach Ende der Spiele in Sotschi gerechnet.

Angeblich haben die Doping-Fahnder in den Proben Abbauprodukte anaboler Steroide entdeckt, die seit kurzem überhaupt erst nachweisbar sind. Das IOC hatte 350 Nachtests der Turniner Proben angeordnet.

sid

Rubriklistenbild: © dpa

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