US Open: Zverev-Brüder weiter - Görges vs. Venus Williams

Alexander Zverev setzt sich im deutschen Duell gegen Daniel Brands durch. Foto: Ray Stubblebine
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Alexander Zverev setzt sich im deutschen Duell gegen Daniel Brands durch. Foto: Ray Stubblebine
Kampflos ergab sich Brands nicht, den ersten Satz entschied er für sich. Foto: Ray Stubblebine
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Kampflos ergab sich Brands nicht, den ersten Satz entschied er für sich. Foto: Ray Stubblebine
Philipp Kohlschreiber musste seine Partie verletzt abbrechen. Foto: Peter Foley
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Philipp Kohlschreiber musste seine Partie verletzt abbrechen. Foto: Peter Foley
Benjamin Becker liefert gegen den Japaner einen harten Fight, ist Nishikori aber letztlich nicht gewachsen. Foto: Justin Lane
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Benjamin Becker liefert gegen den Japaner einen harten Fight, ist Nishikori aber letztlich nicht gewachsen. Foto: Justin Lane
Venus Williams trifft am Donnerstag auf Julia Görges. Foto: Jason Szenes
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Venus Williams trifft am Donnerstag auf Julia Görges. Foto: Jason Szenes

18 deutsche Tennisprofis standen im Hauptfeld der US Open. Acht haben es in die zweite Runde geschafft. Bei den Herren lief's wieder einmal nicht so gut. Nur ein Bruderpaar kam weiter. Julia Görges darf sich auf ein ganz besonderes Kräftemessen in New York freuen.

New York (dpa) - Die deutschen Herren haben am zweiten Tag der US Open für zahlreiche Enttäuschungen gesorgt. Von den anfangs acht Männern aus dem Aufgebot des Deutschen Tennis Bundes haben es beim letzten Grand-Slam-Turnier der Saison nur zwei in die zweite Runde geschafft.

Einen Tag nach dem Aus von Dustin Brown scheiterten am Dienstag in New York auch die Routiniers Philipp Kohlschreiber, Florian Mayer und Benjamin Becker sowie Daniel Brands und Jan-Lennard Struff. In der zweiten Runde stehen nur das 19 Jahre alte Top-Talent Alexander Zverev und dessen zehn Jahre älterer Bruder Mischa.

Bei den Damen folgten Annika Beck, Julia Görges und Laura Siegemund dem am Eröffnungstag erfolgreichen Trio aus Angelique Kerber, Andrea Petkovic und Carina Witthöft in die nächste Runde. Insgesamt fällt die Auftaktbilanz für den DTB gemischt aus: Acht von 18 Profis sind weiter, zehn nach den ersten Partien schon wieder draußen.

Eine starke Vorstellung zeigte am Dienstag Julia Görges gegen Yanina Wickmayer. Die Weltranglisten-38. aus Belgien hatte im Juli noch das Hartplatz-Turnier in Washington gewonnen. "Ich bin sehr zufrieden mit meiner Vorstellung gegen eine unangenehme Gegnerin", sagte die 27-Jährige aus Bad Oldesloe nach dem überzeugenden 6:3, 6:2-Erfolg.

Im Kampf um den Einzug in die dritte Runde trifft Görges am Donnerstag auf die frühere Weltranglisten-Erste und zweimalige US-Open-Siegerin Venus Williams. "Wenn ich so spiele wie heute, habe ich auch gegen sie eine gute Chance. Ich weiß, ich habe das Zeug, sie zu schlagen", sagte die Nummer 64 der Tennis-Welt selbstbewusst und ergänzte schmunzelnd: "Es ist schön, bei den US Open in New York gegen eine Amerikanerin mit so einem Nachnamen zu spielen."

Venus' jüngere Schwester Serena erledigte ihre Erstrunden-Pflichtaufgabe in der Night Session souverän. Die Weltranglisten-Erste und 22-malige Grand-Slam-Siegerin setzte sich gegen die Russin Jekaterina Makarowa mit 6:3, 6:3 durch.

Siegemund drehte nach einem Satzrückstand noch die Partie gegen die Rumänin Patricia Maria Tig. Die Weltranglisten-27. kam zu einem schwer erkämpften 3:6, 6:3, 6:2-Erfolg und spielt jetzt in einem weiteren deutsch-amerikanischen Duell gegen Nicole Gibbs. Beck bezwang die argentinische Qualifikantin Nadia Podoroska 7:6 (8:6), 6:3 und bekommt es nun mit Jelena Wesnina aus Russland zu tun.

Qualifikantin Antonia Lottner dagegen scheiterte bei ihrem Grand-Slam-Debüt an Vania King aus den USA mit 6:7 (2:7), 3:6 und schied als vierte deutsche Spielerin nach Sabine Lisicki, Mona Barthel und Anna-Lena Friedsam am Vortag aus.

Der deutsche Bundestrainer Michael Kohlmann steht nun vor der schwierigen Aufgabe, ein Team für das Davis-Cup-Relegationsspiel gegen Polen Mitte September zu finden. Hinter dem Einsatz des verletzten Kohlschreiber steht ein großes Fragezeichen. Alexander Zverev ließ sein Mitwirken - zumindest offiziell - offen.

"Es ist noch zu früh, um darüber zu sprechen. Mit mir hat noch keiner geredet", sagte der 19-Jährige. Dass er auf dem ungeliebten Sand dabei sein wird, gilt aber als sehr unwahrscheinlich.

ATP-Profil Zverev

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