"Es kann nichts Gutes bewirken"

Djokovic kritisiert Syrien-Pläne der USA

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Novak Djokovic ist gegen einen Syrien-Angriff durch die USA.

New York - Tennis-Branchenführer Novak Djokovic hat am Rande der US Open die Pläne der US-Regierung zu einer militärischen Intervention im Bürgerkriegsland Syrien kritisiert.

„Ich bin entschieden gegen den Einsatz weiterer Waffen, gegen Luftschläge und Raketen-Angriffe“, sagte der 26-jährige Serbe: „Ich bin gegen alles Destruktive, denn ich habe diese Erfahrung selbst gemacht: Es kann nichts Gutes bewirken.“

Djokovic ist in Belgrad aufgewachsen und erlebte im Alter von 12 Jahren die Luftangriffe der NATO auf das damalige Jugoslawien im Rahmen des Kosovokrieges mit. „Diese Zeiten, die meine Landsleute und ich damals durchgemacht haben, sind eine Erfahrung, die wir niemandem wünschen. Krieg ist das Schlimmste, was einem Menschen in seinem Leben wiederfahren kann. Niemand gewinnt dabei“, sagte Djokovic.

Nach dem mutmaßlichen Einsatz von Giftgas durch die Truppen des syrischen Machthabers Baschar al-Assad erwägt die US-Regierung um Präsident Barack Obama einen Militäreinsatz zur Unterstützung der Opposition. Obama will sich zu dem Einsatz, für den kein UN-Mandat vorliegt, jedoch zunächst die Zustimmung des US-Kongresses holen.

SID

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