Sport1 darf Ultimate Fighting weiter nicht zeigen

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Der niederländische Kämpfer Denis Stojnic (oben) steht im Juni 2009 in der Lanxess Arena in Köln in einem Octagon (achteckiger Käfig) blutüberströmt über seinem Landsmann Stefan Struve.

München - Die Medienwächter bleiben gnadenlos gegenüber den Käfig-Kämpfern: Der Sportsender Sport1 darf den umstrittenen Kampfsport Ultimate Fighting vorerst weiter nicht ausstrahlen.

Dabei treten zwei Kämpfer in einer Art Käfig gegeneinander an - Schläge auf den Kopf und in den Bauch sind erlaubt, auch wenn der Gegner am Boden liegt. Die Bayerische Landeszentrale für neue Medien (BLM) hatte den damals noch unter dem Namen DSF sendenden Kanal die Ausstrahlung der Sendung “Ultimate Fighting Championship“ (UFC) Ende März untersagt.

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Wie die BLM am Montag mitteilte, entschied der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Freitag, dass eine Klage einer Tochtergesellschaft der Kampfsportorganisation gegen diesen Beschluss keine aufschiebende Wirkung habe. (Aktenzeichen 7 CS 10.864). Damit ist die Entscheidung der BLM, die Show abzusetzen, bindend. Der VGH hob eine anderslautende Entscheidung des Verwaltungsgerichts München damit auf. Die Sport1-Mutter Constantin Medien war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Käfigkämpfe: So hart geht es dabei zu

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Nach BLM-Angaben strahlt der Sender das umstrittene Programm seit dem Wochenende wie gefordert nicht mehr aus. Als Grund für die Entscheidung für ein Verbot der Ausstrahlung hatte die BLM im März etwa die massive Gewalt und Tabubrüche in der Show angegeben. UFC-Manager Marshall Zelaznik kritisierte die Gerichtsentscheidung in einer Mitteilung. “Wir prüfen zur Zeit weitere rechtliche Optionen und haben auch vor, unsere rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen“, sagte Zelaznik.

lby

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