Sieg gegen Flensburg

HSV gewinnt deutsches Champions-League-Duell

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Blazenko Lackovic (r.) siegte mit seiner Mannschaft 32:27.

Hamburg - Der neue Präsident Andreas Rudolph hat Titelverteidiger HSV Hamburg in der Champions League Glück gebracht. Das Team von Trainer Martin Schwalb gewann gegen Flensburg in eigener Halle.

Unter den Augen des Rückkehrers an die Spitze des ehemaligen deutschen Handball-Meisters gewannen die Hanseaten das Vorrunden-Nordderby gegen die SG Flensburg-Handewitt mit 32:27 (15:14) und nahmen so Revanche für die 29:31-Niederlage vor einer Woche in der Bundesliga. „Wir wollten ein anderes Bild zeigen, als bei der Niederlage in der Liga. Das ist uns gelungen“, sagte HSV-Akteur Kentin Mahe.

Die Gastgeber bauten mit dem Erfolg ihre Tabellenführung aus und streben den Sieg in der Vorrundengruppe D an. „Platz eins in der Gruppenphase ist wichtig und wird oft unterschätzt“, sagte HSV-Trainer Martin Schwalb. Er ist gleichbedeutend mit dem Heimrecht in den Rückspielen des Achtel- und des Viertelfinales.

Vor 6844 Zuschauern in der Arena am Volkspark fiel die Entscheidung erst in der Schluss-Viertelstunde. In der 45. Minute gingen die Gastgeber erstmals mit drei Toren in Führung (22:19). Über 24:20, 25:21, 26:22 und 27:23 brachten die Hamburger ihren doppelten Punktgewinn letztlich nach Hause, den letzten Treffer erzielte Mahe wenige Sekunden vor dem Abpfiff.

Unter dem Beifall der HSV-Fans hatte Rudolph, seit Freitag Nachfolger seines jüngeren Bruders Matthias auf dem Präsidentenstuhl des Bundesliga-Fünften, seine Pläne bis zum Ende seiner Amtszeit im Juni so umrissen: „Alle müssen noch enger zusammenrücken, damit der Verein seine Ziele erreichen kann. Wichtig ist mir vor allem, dass unsere Halle wieder eine Festung wird.“

Auch in der ersten Halbzeit wechselte die Führung ständig, kein Team konnte sich in den ersten 30 Minuten entscheidend absetzen. Die Gäste erwischten zwar den besseren Start, führten nach sieben Minuten bereits mit 5:2, danach allerdings kam der HSV besser ins Spiel und konnte seinerseits in der 26. Minute erstmals mit zwei Toren in Führung gehen (13:11).

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In dieser Phase hielt insbesondere Torhüter Mattias Andersson die Flensburger mit starken Paraden in Serie im Spiel. Sein Hamburger Torwartkollege Johannes Bitter stand ihm jedoch kaum nach.

In der Anfangsphase der zweiten Halbzeit änderte sich der Verlauf der Begegnung zunächst nicht. Keiner konnte sich entscheidend absetzen, es blieb bis in die letzten 15 Minuten hinein stets sehr eng.

Bereits am Donnerstag kommender Woche treffen beide Mannschaften in Flensburg beim Rückspiel erneut aufeinander.

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SID

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