Schumis guter Auftakt

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Michael Schumacher.

Barcelona - Guter Auftakt für Michael Schumacher mit dem überarbeiteten Silberpfeil: Der Formel-1-Rekordweltmeister hat beim ersten Training zum Großen Preis von Spanien den dritten Platz belegt.

Schumacher musste im Mercedes mit innovativer neuer Airbox und größerem Radstand lediglich den beiden McLaren-Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button den Vortritt lassen. Dagegen schob sich der 41-Jährige am Freitagmittag bei Temperaturen von 15 Grad vor die beiden Red-Bull-Fahrer Mark Webber und Sebastian Vettel.

Schumacher, der mit 12 Runden die zweitwenigsten in der anderthalbstündigen Session drehte, benötigte für seinen schnellsten Umlauf auf dem 4,655 Kilometer langen Circuit de Catalunya 1:21,716 Minuten. Ex-Weltmeister Hamilton aus England war 0,538 Sekunden schneller, WM-Spitzenreiter und Titelverteidiger Button lediglich 0,044. Vizechampion Vettel kam im Red Bull auf Platz fünf hinter seinem australischen Rennstallrivalen Webber. Beide lagen rund drei Zehntelsekunden hinter Schumacher.

Formel 1 2010: Alle Fahrer und ihre Autos

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
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Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

Der Formel-1-Rückkehrer konnte sich auch vor seinem Teamkollegen Nico Rosberg platzieren. Der 24-jährige Wiesbadener belegte den sechsten Rang. Nico Hülkenberg aus Emmerich kam im Williams auf Platz 17, der Wersauer Timo Glock im Virgin auf Rang 20. Allerdings sind die Platzierungen am Freitag immer mit Vorsicht zu genießen, da sich die Teams mit unterschiedlichen Strategien auf das Rennwochenende vorbereiten.

MercedesGP setzt seine Hoffnungen dann auf dem Circuit de Catalunya vor allem auf die Neuerungen am Silberpfeil. Am Auffälligsten: Die neue Airbox, der mittlere Lufteinlass direkt hinter dem Kopf des Fahrers. Sie wurde vom Überrollbügel etwas weiter nach hinten und nach unten versetzt. Durch die neue Airbox-Lösung soll der Motor besser gekühlt und die Luftströmung auf den Heckflügel verbessert werden. Kein anderes Team hatte beim Europa-Auftakt der Königsklasse ein derartigen System.

dpa

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