Vor der Finalrunde

BMW Open: Kaymer und Siem bleiben dran

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Marcel Siem beim Putten

München - Martin Kaymer und Marcel Siem jagen am Sonntag beim Turnier in München das Spitzentrio um den Südafrikaner Ernie Els. Die gehen mit drei Schlägen Rückstand zusammen auf die Finalrunde.

Die beiden deutschen Golf-Profis Martin Kaymer und Marcel Siem haben den Kontakt zur Spitze am dritten Tag der 25. BMW International Open in München gehalten. Die beiden Rheinländer spielten am Samstag im GC Eichenried jeweils eine 69er-Runde und lagen mit insgesamt 204 Schlägen nur drei hinter dem Spitzentrio Ernie Els (Südafrika), Alexander Levy (Frankreich) und Alex Noren aus Schweden. „Ich bin in einer guten Position, aber es wird hart werden“, sagte British-Open-Sieger Els.

Am Sonntag gehen die Deutschen zusammen in den Finaldurchgang. Der ehemalige Weltranglisten-Erste aus Mettmann war zufrieden mit der Runde, haderte aber mit den nach dem Regen aufgeweichten Grüns. „Ich habe einige wichtige Putts gemacht, aber einige sind trotz guter Richtung einfach vorbeigelaufen“, sagte Kaymer. Seine Magenverstimmung hat der 28-Jährige überwunden. „Ich habe gut geschlafen, alles ist wieder okay. Ich habe schon einmal vor fünf Jahren den Pokal hochgehoben, das war schön“. Besonders die vielen Zuschauer - am Samstag kamen 13 000 auf die Anlage - begeisterten ihn.

Siem bewältigte den Par-72-Kurs zusammen mit Noren und war gefrustet, weil bei dem Schweden deutlich mehr Putts fielen als bei ihm. „Ich habe ziemlich gut gespielt zu Anfang, aber dann wollten die Bälle einfach nicht ins Loch fallen“, sagte der 32-Jährige. „Ich bin froh, dass ich mein Spiel trotzdem zusammengehalten habe. Und am Sonntag ist aber eine tiefe Runde drin“.

Auch der Nürnberger Bernd Ritthammer hat noch Außenseiterchancen. Er machte mit einer 69er-Runde und einem Gesamtergebnis von 207 Schlägen einen deutlichen Sprung auf Platz 20 nach vorn. „Ich bin hier um zu gewinnen“, sagte der Bayer am Samstag. „Das Jahr lief bisher ganz gut, ich will Spaß haben und lasse gar keine schlechten Gedanken zu.

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Im Vorjahr war Ritthammer in seinem Premierenjahr auf der Europa-Tour nicht klargekommen, hatte jeden Cut verpasst und war in die zweite Serie abgestiegen. „Damit habe ich mich nicht lange beschäftigt, sondern nach vorn geschaut“, sagte der 25-Jährige.

Maximilian Kieffer aus Düsseldorf begann am frühen Morgen im Dauerregen und ließ sich durch eine einstündige Regenunterbrechung aus dem Rhythmus bringen. „Bei dem Monsunregen sind die Griffe nass geworden, es war nicht so angenehm“, meinte der 22-Jährige. Mit einer 70er Runde und insgesamt 211 Schlägen lag er auf Rang 44 des einzigen deutschen Turniers der European Tour.

dpa

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