Niederlagen für Nowitzki und Schröder in der NBA

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Dirk Nowitzki holte bei der Niederlage der Mavericks gegen Memphis 16 Zähler - nicht genug. Larry W. Smith Foto: Larry W. Smith

Dallas - Die deutschen Basketball-Stars Dirk Nowitzki und Dennis Schröder haben ihre erfolgreiche Woche in der nordamerikanischen Profiliga NBA nicht krönen können.

Nach drei Siegen in Serie verloren Nowitzki und die Dallas Mavericks mit 101:112 gegen die Memphis Grizzlies. Nur fünf Tage nach seinem persönlichen Punkterekord in der NBA mussten auch Schröder und seine Atlanta Hawks eine Niederlage hinnehmen. Der Tabellenführer der Eastern Conference unterlag bei Oklahoma City Thunder mit 115:123.

In beiden Fällen half es auch nicht, dass die deutschen Nationalspieler jeweils eine persönlich starke Leistung zeigten. Nowitzki war mit 16 Punkten zusammen mit Devin Harris der erfolgreichste Werfer der Mavericks. Schröder gelangen sogar 21 Punkte für Atlanta. Der 21-Jährige stand zwar nicht in der Startformation, kam aber trotzdem auf knapp 32 Minuten Spielzeit.

Dallas-Trainer Rick Carlisle ging mit seiner Mannschaft hart ins Gericht. "Wir waren in allen Bereichen schlecht", sagte er. "Ich habe absolut nichts Positives zu sagen über dieses Spiel. Das war einfach nur eine sehr, sehr schwache Leistung." Auch Nowitzki haderte mit der Vorstellung seines Teams. "Das war schwierig", meinte er. "In der ersten Hälfte haben wir kaum getroffen. In der zweiten wollten wir dann ein bisschen mehr Tempo machen, um ins Spiel zurückzukommen. Aber jedesmal, wenn wir wieder herankommen konnten, haben wir den Ball leichtfertig verloren."

Der NBA-Meister von 2011 muss nach diesem Rückschlag zwar nicht ernsthaft um die Playoff-Teilnahme bangen. Aber die Ausgangsposition für die K.o.-Runde hat sich wieder verschlechtert. Die Mavericks fielen auf Platz sieben der Western Conference zurück, und Carlisle meinte: "Wir haben heute eine gute Gelegenheit vertan. Jetzt müssen wir uns auf das nächste Spiel gegen Phoenix konzentrieren."

Die Atlanta Hawks bleiben dagegen auch nach der zweiten Niederlage nacheinander das statistisch beste Team des Ostens. Gegen Oklahoma legte die Mannschaft eine starke erste Halbzeit hin und brach dann ein. Während Russell Westbrook bei den Gastgebern überragende 36 Punkte sammelte und damit den Ausfall des verletzten Superstars Kevin Durant vergessen machte, war den Hawks selbst ein starker Dennis Schröder zu wenig. Atlantas prominentester Spieler, Jeff Teague, war völlig außer Form und kam nur auf elf Zähler.

dpa

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