Nächste Attacke von David Haye

"Die Klitschkos boxen nur gegen Schlappschwänze"

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David Haye ist heiß auf einen Kampf gegen Witali Klitschko.

Hamburg - David Haye hat sich mit wüsten Provokationen für einen Kampf mit Witali Klitschko ins Gespräch gebracht. Er will gegen den 41-jährigen Box-Weltmeister in Deutschland kämpfen.

Auf die Frage, warum er gegen den 41-jährigen Ukrainer antreten wolle, sagte der Brite der Sport Bild: „Weil er der Welt so viele Male versprochen hat, dass er mich besiegen kann, mich k.o. schlagen kann. Das ist kompletter Mist!“

Einmal in Rage geredet, legte das britische Großmaul nach: „Wladimir Klitschko hat das auch versprochen und konnte mich in zwölf Runden nicht einmal hart treffen. Ich bin zu schnell, zu sexy und zu talentiert, um von einem großen, langsamen Roboter aus der Ukraine umgehauen zu werden.“ Im Sommer 2011 hatte der „Hayemaker“ in Hamburg gegen Wladimir Klitschko um die WM geboxt, allerdings nach Punkten verloren.

Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"

Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"

Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
Seit Profi-Boxer David Haye (r.) ins Schwergewicht aufgestiegen ist, hat der Brite keine Gelegenheit ausgelassen, um die Rivalen Vitali und Wladimir Klitschko zu attackieren. © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
Das begann im Dezember 2008 mit einer Fotomontage auf dem Titelblatt eines britischen Magazins und ging in der Folge häufig bis weit unter die Gürtellinie. © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
20. April 2009 bei einer Pressekonferenz in London: “Für mich bist du nur Bitchko!“ (Wortspiel mit dem englischen Wort für Schlampe) © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
23. Juli 2009 in einem Statement: “Ich konnte die Knebel-Verträge der Klitschko-Seite nicht unterzeichnen. Da kann ich gleich meine Seele dem Teufel verkaufen.“ (Nach der Absage des Kampfes mit Vitali) © Getty
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20. März 2010 in der “Süddeutschen Zeitung“: “Warum Brüder? Ich sehe sie eher wie Bruder und Schwester.“ © Getty
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13. April 2010 in Interviews: “Es ist mir egal, ob sie im Boxring gegeneinander kämpfen oder auf dem Hinterhof des Hauses ihrer Mutter. Hauptsache, sie tun es!“ (Haye fordert einen Ausscheidungskampf der Klitschko-Brüder für einen Fight mit ihm) © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
20. Oktober 2010 zu “Bild.de“: “Für mich sind die Klitschkos nur die 'Bitchko-Brothers'. Und wenn ich erst 2011 gegen sie geboxt habe, sind es nur noch die 'Bitchko-Sisters'.“ © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
10. November 2010 auf einer Pressekonferenz in Manchester: “Ihr einziges Interesse ist, ihren Gegnern die schlimmstmöglichen Sklavenverträge zu verpassen und so viele Rematches wie möglich zu vereinbaren.“ © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
9. März 2011 in der “Sport Bild“: “Er hat das Herz einer Hyäne. Er sucht sich das alte, tote Fleisch, also alte Boxer wie Lamon Brewster, aus. Er wartet, bis jemand anderes diese Boxer tötet, dann kommt er und isst die Reste.“ (über Wladmir Klitschko) © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
16. Juni 2011 im Magazin “Stern“: “Wladimir wird nie wieder boxen wollen - und auch nicht mehr können.“ © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
27. Juni 2011 im Magazin “Spiegel“: “Wenn wir beide Tiere wären, dann wäre ich ein Leopard und er ein beschissener Esel.“ © Getty
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27. Juni 2011 auf einer Pressekonferenz: "Ich werde dir die Hand schütteln, wenn ich dich am Sonntag im Krankenhaus besuchen komme. Es wird eine Exekution geben, wie es sie im Boxen noch nicht gegeben hat" © Getty
Hayes deftigste Sprüche: "Für mich bist du nur Bitchko!"
"Ich werde Wladimir am Kinn treffen. An den Armen. Den Schultern. Im Nacken. Ich würde ihm am liebsten in die Eier hauen, wenn der Ringrichter nicht guckt." Am Ende siegte übrigens: Klitschko. © Getty

Haye sieht sich als einzigen wahren Gegner für Klitschko: „Ich denke, dass der Kampf Haye gegen Witali Klitschko der einzige Schwergewichts-Kampf ist, den die Welt sehen will.“ Ihm liege nichts daran, 50 Kämpfe gegen Schlappschwänze zu machen, wie es die Klitschkos tun: „Ich will die großen Kämpfe, die kein Fan verpassen will.“

Nach Meinung des Briten liebe es Witali, gegen Boxer anzutreten, die keine Siegchance haben: „Dann versucht er, seinem TV-Sender RTL und dem Rest der Welt weiszumachen, dass seine Kontrahenten schwer zu boxen wären und gute Gegner seien. Da kann ich nur lachen!“

Haye betonte aber auch, dass er gegen Klitschko nur in Deutschland („Meine zweite Heimat“) antreten werde. Ein Fight etwa in der Ukraine, wo Klitschko bereits seinen letzten Kampf gegen Manuel Charr austragen wollte, käme für ihn nicht in Frage: „Ich war noch nie in der Ukraine, aber ich habe gehört, dass es dort sehr gefährlich für einen schwarzen Mann ist.“ Demnach wäre Deutschland für ihn ein sicherer Ort, um Witali zu besiegen.

Die besten Boxer-Sprüche

Die besten Boxer-Sprüche

"Es gab schon viele Weltmeister, die später Alkoholiker wurden. Aber ich bin der erste Alkoholiker, der Weltmeister wurde." Eckhardt Dagge (rechts), Superweltergewichts-Weltmeister 1976. © dpa
George Foreman auf die Frage eines Interviewers, warum seine fünf Söhne alle "George" heißen: "Stellen Sie sich mal mit Ali, Frazier oder Holyfield in den Ring und halten den Kopf hin. Dann sind sie froh, wenn sie sich später nicht so viele Namen merken müssen." © dpa
"Falls Du davon träumst, mich zu schlagen, dann wachst Du besser sofort auf und entschuldigst Dich bei mir!" Muhammad Ali © getty
"Ich weiß, wie ich Mike Tyson schlagen kann!" Das verkündete Peter Mc Neeley 1995 vor seinem Kampf gegen Mike Tyson (links). Tyson haute McNeeley (rechts) anschließend in der ersten Runde K.o. © dpa
"Er war unheimlich schnell als Champion. Er war so schnell, dass er das Licht löschte und im Bett war, bevor es im Schlafzimmer dunkel wurde..." George Foreman (links) über Muhammad Ali (rechts). Foreman wurde bei dem legendären Fight der beiden 1975 in Zaire ausgeknockt. © AP
"Es gibt schlaue Deutsche und schlaue Polen, aber Du bist ein dummer Pole. Mit Dir kann man nicht diskutieren, Du bist zu dumm..“ Graciano "Rocky" Rocchigiani (rechts) zu Dariusz "Tiger" Michalczewski (links) auf einer Pressekonferenz vor dem Kampf im Januar 2000. © dpa
„Er ist ein Asozialer. Der sollte sich auf der Straße prügeln". “ Der Tiger im April 2000 über Rocky. © dpa
Muhammad Ali wurde in einem Flugzeug vor dem Start von einer Stewardess aufgefordert, den Gurt anzulegen. Ali prahlte: "Superman braucht keinen Gurt." Die Stewardess konterte: "Superman braucht kein Flugzeug." © dpa
"Einmal machte ich zwei Wochen lang Diät. Alles was ich verloren habe, waren zwei Wochen." George Foreman © dpa
"In Russland gibt es ein Sprichwort: Ein guter Boxer hat so viele Fähigkeiten, die kann er nicht mal versaufen. Und ich saufe noch nicht einmal." Vitali Klitschko rechnete sich gute Chancen für sein Comeback aus. © dpa
Auf die 1939 gestellte Frage, ob er eigentlich wisse, wer William Shakespeare sei, antwortete Schwergewichtsboxer Tony "The TNT Kid" Galento: "Shakespeare? Ich habe noch nie von ihm gehört. Ich vermute mal, er ist einer dieser ausländischen Schwergewichtler. Die sind alle lausig. Eins ist sicher, ich vermöbel den Penner." Da war die Dichterlegende nur schon fast ein halbes Jahrtausend tot. © dpa
Vor seinem letzten Profi-Kampf gegen Trevor Berbick (links) 1981 war Muhammad Ali (rechts) schon deutlich von seiner Parkinsonkrankheit gezeichnet. Die Bedenken, ob er überhaupt noch antreten solle, kommentierte Ali trocken: "Noch nie in der Weltgeschichte haben sich so viele weiße Menschen um einen Neger solche Sorgen gemacht." © dpa
Alis Humor ist legendär: Nachdem er durch einen IQ-Test der US-Armee fiel, meinte er nur: “Ich sagte, ich bin der Größte. Ich sagte nicht, ich bin der Klügste” © dpa
Halbschwergewichtler Willie Pastranos kassierte böse Treffer bei einem Kampf in New York. Als er vom Ringarzt gefragt wurde, ob er überhaupt wisse, wo er sei, sagte Pastrano: “Davon kannst Du verdammt noch mal ausgehen. Ich bin im Madison Square Garden, wo ich gerade die Scheiße aus mir herausgeprügelt bekomme” © dpa
Ralf Rocchigiani lästerte: “Torsten May ist nicht WM-würdig. Der trinkt und raucht nicht” © dpa
Mike Tyson hörte von einem Reporter, dass sein Gegner Bruce Seldon über beeindruckende athletische Fähigkeiten verfüge. Tyson meinte nur: "Was will er tun, wenn ich ihn voll treffe? Hürdenlaufen?" Einen Tag später haute er Seldon in der ersten Runde die Lichter aus. © dpa
Mittelgewichts-Legende Hector "Macho" Camacho über seine Vorlieben: "Meine Frau buht mich aus, wenn wir Sex haben. Sie weiß, dass mich das anmacht." © dpa
Schwergewichts-Weltmeister Lennox Lewis erzählte, wie er sich an seine einzige KO-Niederlage 1994 gegen Oliver McCall erinnert: "Plötzlich wachte ich auf, lag auf dem Boden und der Ringrichter starrte mir ins Gesicht und brüllte: sechs, drei, sieben, fünf!" © dpa
"Iron-Mike" Tyson über sich selbst: "Ich weiß, ich bin ein Arschloch, aber das ist nun mal mein Stil." © dpa
Bundeskanzler Konrad Adenauer zu Hein ten Hoff, als der 1952 Europameister im Schwergewicht geworden war und auf USA-Reise ging: "Nun boxen Sie mal schön, aber vergessen Sie nicht, daß wir mit den Amerikanern jetzt befreundet sind." © dpa
"Das Ohr ist durch einen Schlag abgeflogen", erklärte Mike Tyson (links), nachdem er Evander Holyfield (rechts) 1997 ein Stück seines Ohrs abgebissen hatte. Das Foto beweist das Gegenteil... © dpa
Der frühere britische Europa- und Weltmeister im Mittelgewicht, Alan Minter, meinte leicht verharmlosend: "Sicher, es gab Verletzungen und Todesfälle im Boxsport. Aber keine ernsthaften." © Getty
"Man weiß ja nicht, wie groß das bei einem da unten alles ist." Premiere-Kommentator und Ex-Profi Axel Schulz während des "Tiefschlag-Festivals" zwischen John Ruiz und Kirk Johnson. © dpa
"Er ist ein Typ der morgens um sechs Uhr aufsteht, egal welche Uhrzeit es ist." Coach Lou Duva 1996 über das harte Training von Andrew Golota (links). © Getty
"Ich werde dieses Interview sofort abbrechen, wenn Sie nicht ihr Maul halten!" US-Kommentatorenlegende Larry Merchant (Foto) während eines Interviews mit Hector Camacho Jr. zu Promoter Dan Goossen - der sagte Camacho die Antworten vor. © Screenshot: Youtube
Auf die Reporter-Frage, wie es denn zu seinem WM-Gewinn kam, antwortete Ralf Rocchigiani: “Ich habe es mal mit Training versucht” © dpa
"Ich finde, die Deutschen sind wunderbare Leute." Promoter-Legende Don King 1995 nach dem Skandal-Kampf zwischen Axel Schulz und Francis Botha, bei dem die aufgebrachten Zuschauer den Ring bewarfen. © dpa
„Warum sind Sie Boxer?“ wurde der irische Federgewichts-Champion Barry McGuigan (links) gefragt. Seine Antwort: „Weil ich kein Dichter bin. Ich kann keine Geschichten erzählen.“ © Getty
Mike Tyson über seine Ring-Strategie: "Ich versuche, die Nasenspitze meines Gegners zu treffen. Ich will ihm das Nasenbein ins Gehirn treiben." © Getty
Vor seinem Kampf gegen Rocky Marciano (Foto) verkündete Schwergewichts-Weltmeister "Jersey" Joe Walcott 1952: "Ihr könnt meinen Namen aus den Annalen streichen, wenn Marciano mich besiegt!" Marciano haute Walcott in der ersten Runde um. © AP
"Warum glaubte irgendjemand, dass er schlauer rauskommt? Er war drei Jahre im Knast - nicht auf der Uni." Promoter Dan Duva über Tyson, der sich vertraglich wieder an Don King band, kaum dass Tyson wieder ungesiebte Luft atmete. © dpa
"Mann am Boden - jutet Jefühl" Lebensweisheit des Philosophen und Boxers Graciano "Rocky" Rocchigiani. © dpa
"Keiner versteht, warum Holyfield gegen Tyson kämpfen will. Wäre es nicht einfacher, sich vor einen fahrenden Zug zu stellen?" Das fragte sich Schwergewichtler Michael Moorer. Doch entgegen seiner Prognose besiegte Holyfield Tyson 1996 per K.o. © dpa
"Wir sind verheiratet, wie Vater und Sohn." So beschrieb Promoter Don King sein Verhältnis zu Halbmittelgewichtler Julio César Chavez. © dpa
Quizmaster und TV-Legende Robert Lembke ("Was bin ich?") befand: "In dieser Welt sind die einzigen Menschen, die noch die Rechte anderer beachten, die Berufsboxer." © dpa
"Foreman kann mich gar nicht getroffen haben, die Hallendecke muß heruntergekommen sein." "Smokin'" Joe Frazier (links) wurde von Foreman (rechts) 1973 mit einem linken Aufwärtshaken ausgeknockt. Frazier hob bei diesem Treffer mit beiden Beinen vom Boden ab. © Getty

SID

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