Muskelfaserriss beim Training

Klitschko muss WM-Kampf absagen

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Wladimir Klitschko hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen.

Going - Box-Champion Wladimir Klitschko musste seine für den 6. September in Hamburg geplante Titelverteidigung gegen den Bulgaren Kubrat Pulew absagen.

Grund ist ein Muskelfaserriss im Bizeps, den sich Klitschko beim Sparring im österreichischen Going zugezogen hat. Der behandelnde Chefarzt der Klinik in St. Johann, Dr. Robert Siorpaes, diagnostizierte die Verletzung. Wladimir Klitschko muss rund vier Wochen mit dem Training aussetzen. Das teilte die Klitschko Management Group am Montagnachmittag mit. Der Kampf soll nun zu einem späteren Zeitpunkt in diesem Jahr nachgeholt werden. Austragungsort soll Hamburg bleiben. „Ich bin sehr enttäuscht, dass der Kampf nicht wie geplant stattfinden kann. Ich bin in absoluter Top-Form und hatte ein großartiges Trainingslager“, sagte Klitschko. „Natürlich tut es mir für die Fans leid, aber auch für meinen Gegner Kubrat Pulew, der sich sicherlich ebenso intensiv wie ich vorbereit hat.“ Der 38 Jahre alte Schwergewichtler Wladimir Klitschko wollte in der Hansestadt seinen Titel des Weltverbandes IBF verteidigen. Dafür bereitete er sich traditionell in Going in Südtirol vor. Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder hatte die Austragungsrechte für die Titelverteidigung für knapp 5,4 Millionen Euro selbst ersteigert. Der aus Sofia stammende 33-jährige Pulew ist die aktuelle Nummer eins im IBF-Ranking und hat eine Kampfstatistik von 20 Siegen, davon elf durch K.o., und ohne Niederlage. Für Klitschko wäre es bereits der 26. WM-Kampf, seine Bilanz steht bei 62 Siegen, davon 52 vorzeitig, und nur drei Niederlagen.

SID

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