"Interesse ist gegenseitig"

Hingis langfristig als Lisicki-Trainerin?

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Martina Hingis

Melbourne - Die ehemalige Weltranglisten-Erste Martina Hingis kann sich ein längeres Engagement als Trainerin von Sabine Lisicki vorstellen. "Das Interesse ist gegenseitig", so Hingis.

"Ich setze mich hier jetzt mit ihrem Vater Richard zusammen und dann planen wir mal." Die Schweizerin hatte Lisicki bei den Australian Open erstmals betreut.

Trotz des enttäuschenden Zweitrunden-Ausscheidens beim ersten Grand-Slam-Turnier der Tennis-Saison sieht Hingigs bei der Berlinerin viel Potenzial. "Sie hat eineinhalb Spiele gezeigt, wie sie eigentlich Tennis spielen kann. Ich hoffe, das können wir jetzt in den kommenden Turnieren weiter zeigen", sagte die fünfmalige Grand-Slam-Turnier-Gewinnerin.

"Was das Tennis angeht, da habe ich keine Bedenken. Das kann sie. Wichtig ist, dass sie gesundbleibt und fit wird", sagte die 33-Jährige. Lisicki hatte nach ihrem frühen Aus gegen die Rumänin Monica Niculescu gesagt, dass sie gerne weiter mit Hingis zusammenarbeiten würde. Beide kennen sich bereits länger, als Jugendliche trainierte die Wimbledonfinalistin unter Hingis' Mutter in der Schweiz. "Meine Mama hat da schon gute Vorarbeit geleistet", sagte Hingis.

dpa

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