Machtloser Dirk Nowitzki

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Dirk Nowtzki.

Dallas - Dirk Nowitzki war machtlos - die Erfolgsserie der Dallas Mavericks ist nach fünf Siegen in der NBA wieder gerissen.

Die “Mavs“ verloren gegen Angstgegner Golden State Warriors mit 103:111 und kassierten damit die zweite Heimpleite der Saison. Deutschlands Basketball-Superstar kam vor 20 008 Zuschauern im heimischen American Airlines Center als bester “Mavs“-Scorer auf 28 Punkte und zehn Rebounds. In der Western Conference stürzte Dallas mit 10:3 Siegen auf Rang vier, nachdem Phoenix (11:3) und auch Titelverteidiger Los Angeles Lakers (11:3) mit dem 100:90 gegen die New York Knicks an den “Mavs“ vorbeigezogen sind.

“Es gibt manchmal diese verdammt schlechten Matches. Das war so eines von diesen“, gestand der 31 Jahre Kapitän der Texaner, obwohl der 2,13 Meter-Riese am Dienstag (Ortszeit) gegen den Tabellenletzten der Pacific Division über seinem Durchschnittswert von 26,9 Punkten lag. “Sechs Minuten vor Abpfiff waren wir doch schon weg. Aber plötzlich riss der Faden. In der Verteidigung kamen wir mindestens einen Schritt zu spät.“ Die Gäste mussten verletzungsbedingt mit nur sechs Spielern auskommen. Obendrein fiel Coach Don Nelson aus, der sich langsam von einer Lungenentzündung erholt und noch nicht weiß, wann er wieder seinen Job ausfüllen kann.

Dafür schwang sich Monta Ellis mit 37 Zählern und 8 Assists zum Star der Warriors auf, bei denen “Rookie“ Stephen Curry (18/6 Assits/4 Rebounds) und Anthony Morrow (27), der erstmals in dieser Saison sechs Dreier versenkte, stark auftrumpften. “Dieser Sieg war für Don“, meinte Assistenzcoach Keitgh Smart, der von der Bank den zweiten Auswärtssieg von Golden State dirigierte. Aber selbst mit nur sechs Spielern gelang es den Gästen, Dallas im Schlussviertel mit 33:21 Punkten zum 111:103 zu überrollen.

Bis zur 98:89-Führung lief bei den Texanern alles nach Plan. Aber gegen den Endspurt des Warrior-Trios Ellis, Morrow und Curry fiel der Abwehr der Gastgeber nichts ein. Als Curry mit sieben Punkten 2:20 Minuten vor dem Ende Golden State nach einem 14:2-Zwischenspurt auf 103:100 nach vorne brachte, erlahmte die Gegenwehr. Seit dem Erstrunden-Aus in den Playoffs 2007 gegen Golden State wird Dallas den “Albtraum“ nicht mehr los. Dei den Houston Rockets (8:6 Siege) können die Texaner die Scharte auswetzen.

dpa

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