Lakers und Magic im Playoff-Halbfinale

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Kobe Bryant (Lakers) bekam zwar einen Ellbogen-Schlag von Kyrylo Fesenko ab, durfte sich aber am Ende über den Halbfinal-Einzug freuen

Atlanta - Eindeutig wie selten verlaufen derzeit die Playoffs in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA.

Nach den Phoenix Suns marschierten am Montag (Ortszeit) auch Titelverteidiger Los Angeles Lakers und Vorjahresfinalist Orlando Magic ohne Niederlage durch ihre Serien. Im Finale der Western Conference treffen nun die Lakers und die Suns, die den Dallas-Bezwinger aus San Antonio mit 4:0-Siegen ausgeschaltet hatten, aufeinander. Orlando trifft im Endspiel des Ostens auf den Sieger des einzig ausgeglichenen Vergleichs zwischen den Boston Celtics und den Cleveland Cavaliers (2:2).

Die Lakers gewannen auch ihr zweites Auswärtsspiel bei den Utah Jazz mit 111:96 und stehen zum dritten Mal in Serie im Finale des Westens. Dabei konnten sich die Kalifornier wieder einmal auf ihr Top-Duo Kobe Bryant und Pau Gasol verlassen. Bryant kam auf 32 Punkte, Gasol verbuchte 33 Zähler und 14 Rebounds. “Wir sind trotz der drei Siege im Rücken konzentriert geblieben. Das war der Schlüssel, um die Serie hier zu beenden“, sagte Bryant.

Die Orlando Magic hatten beim 98:84 in Atlanta ebenfalls nur wenig Mühe, die Saison für die heimischen Hawks zu beenden. Bester Werfer bei den Magic war Vince Carter mit 22 Punkten. Orlando ist damit in der diesjährigen K.o.-Runde noch ungeschlagen und feierte nun schon den 14 Erfolg nacheinander. “In den Playoffs geht es darum zu gewinnen und eine Runde weiterzukommen“, sagte Orlandos Trainer Stan Van Gundy nach der durchwachsenen Leistung seines Teams am Montag.

dpa

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