In Hamburg

Pulew vor EM-Kampf: Chisora muss Respekt lernen

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Die Schwergewichtsboxer Kubrat Pulev (l) und Dereck Chisora stehen sich nach der Pressekonferenz gegenüber.

Hamburg - Vor der Box-Europameisterschaft zwischen Kubrat Pulew und Dereck Chisora am Samstag in Hamburg geben sich beide Rivalen Mühe, ihre Abneigung zu pflegen.

"Ich hatte eine sehr lange Vorbereitung. Das ist eigentlich zu viel für diesen Gegner", sagte der beim Sauerland-Stall unter Vertrag stehende Bulgare Pulew am Dienstag bei einer Pressekonferenz im Hotel Vier Jahreszeiten. „Im Trainingslager hat er wohl die ganze Zeit Alkohol getrunken“, meinte Chisora. Co-Moderator der Veranstaltung war Comedian Oliver Pocher.

Als sich Pulew und Chisora für ein Foto gegenüberstanden, riss der Brite den Kopf des Bulgaren in die Tiefe. Breitschultrige Ordner sprangen dazwischen. Chisora ist für Provokationen bekannt. Einst hatte er seinen Gegner Vitali Klitschko geohrfeigt und dessen Bruder Wladimir bespuckt. Mit Ex-Weltmeister David Haye lieferte er sich bei einer Pressekonferenz in München eine Prügelei.

Pulew hat in seinen 23 Profikämpfen nur gegen Wladimir Klitschko verloren. Er war bereits Europameister. Nach der Klitschko-Niederlage wechselte der 34-Jährige zu Trainer Ulli Wegner. Der zwei Jahre jüngere Chisora musste in 30 Kämpfen fünf Niederlagen hinnehmen, unter anderen gegen Tyson Fury, David Haye und Vitali Klitschko. Wer den EM-Titel gewinnt, hat das Recht, um einen WM-Gürtel zu boxen.

"Ich bereite ihm große Schmerzen", sagte Pulew. "Er muss lernen, was Respekt bedeutet." Chisora kündigte ein vorzeitiges Ende des Zwölf-Runden-Kampfes an: "Er geht auf jeden Fall runter." Das Duell überträgt Sat.1 (22.50 Uhr).

dpa

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