Auch Federer im Achtelfinale

US Open: Kohlschreiber trifft jetzt auf Nadal

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Philipp Kohlschreiber muss am Montag gegen den weltranglisten-Zweiten Nadal ran.

New York - Nach seinem Sieg gegen John Isner trifft Philipp Kohlschreiber im Achtelfinale der US Open auf Rafael Nadal. Auch Roger Federer kam weiter. Bei den Damen gab es am Samstag die eine oder andere Überraschung.

Philipp Kohlschreiber ist bei den US Open in das Achtelfinale eingezogen und trifft dort am Montag auf den Weltranglisten-Zweiten Rafael Nadal. Der 29 Jahre alte Augsburger entschied am Samstag das Drittrunden-Duell gegen den an Nummer 13 gesetzten John Isner aus den USA mit 6:4, 3:6, 7:5, 7:6 (7:5) für sich. Vor einem Jahr standen sich der Augsburger und Isner schon einmal in der dritten Runde des Grand-Slam-Turniers in New York gegenüber. Damals setzte sich Kohlschreiber in fünf Sätzen durch.

„Einen Amerikaner in Amerika vor vollem Haus zu schlagen, ist etwas Besonderes. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung“, sagte der Davis-Cup-Spieler nach seinem starken Auftritt über 2:47 Stunden.

Auch der ehemalige Weltranglisten-Erste Roger Federer steht in der Runde der besten 16. Der 32 Jahre alte Schweizer gewann in seinem 300. Spiel bei einem Grand-Slam-Turnier gegen den französischen Linkshänder Adrian Mannarino 6:3, 6:0, 6:2 und spielt jetzt gegen den Spanier Tommy Robredo.

Am (heutigen) Sonntag haben noch Tommy Haas und Florian Mayer die Chance auf den Einzug ins Achtelfinale. Der gebürtige Hamburger Haas trifft im dritten Spiel des Tages im Louis Armstrong Stadium auf den Russen Michail Juschni. Mayer bekommt es im Arthur Ashe Stadium (nicht vor 19.00 Uhr MESZ) mit Titelverteidiger und Wimbledonsieger Andy Murray aus Großbritannien zu tun. Bereits um das Erreichen des Viertelfinals spielt Angelique Kerber. Die Halbfinalistin von 2011 tritt gegen die Spanierin Carla Suárez Navarro an.

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Seien Sie froh, dass diese Fotostrecke keinen Ton hat - aber dafür ganz viel Foto: So stöhn ist das Damentennis! © Getty
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Bei ihm beschwerten sich die Gegner Ende der 80er-Jahre als Erstes, aber noch immer gibt es keine Lautstärkeregeln. Und so bleibt das Gestöhne ein Teil des Tennis! Nur auf den Tribünen gilt weiterhin: Quiet, please! © Getty

In der Neuauflage des Drittrunden-Duells vom Vorjahr zeigte Kohlschreiber eines seiner besten Matches in diesem Jahr. Den Coup gegen Isner ordnete der Weltranglisten-25. sogar unter die „Top Ten, vielleicht sogar Top Five“ der besten Spiele seiner Karriere ein.

Angetrieben von den heimischen Tennisfans schlug die Nummer eins der Amerikaner zwar 26 Asse, was aber gegen den erstaunlich auftrumpfenden Kohlschreiber zu wenig war. Gegen den 2,06 Meter großen Isner gab das variablere und kreativere Spiel Kohlschreibers den Ausschlag. Im vierten Satz kassierte er unter dem Jubel der US-Fans das Break zum 5:6, revanchierte sich aber sofort mit dem Re-Break zum 6:6. Die Entscheidung fiel im Tiebreak - Kohlschreiber behielt die Nerven und nutzte seinen dritten Matchball zum Sieg.

Bei den Damen erreichte Vorjahresfinalistin Victoria Asarenka aus Weißrussland durch ein 6:7 (2:7), 6:3, 6:2 gegen die Französin Alizé Cornet das Achtelfinale. Dort trifft die Weltranglisten-Zweite auf die Serbin Ana Ivanovic. Ausgeschieden sind die frühere Nummer eins Caroline Wozniacki aus Dänemark und die ehemalige Wimbledon-Siegerin Petra Kvitova. Die Tschechin verlor gegen Alison Riske aus den USA 3:6, 0:6. Die an Nummer sechs gesetzte Wozniacki unterlag der italienischen Qualifikantin Camila Giorgi 6:4, 4:6, 3:6.

dpa

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