Kiefer: Erstrunden-Aus bei BMW-Open

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Nicolas Kiefer erlitt eine Enttäuschung

München - Nicolas Kiefer hat bei seinem Comeback auf der Tennis-Profitour einen empfindlichen Dämpfer einstecken müssen.

Im Regen von München stand Nicolas Kiefer nach seinem missglückten Comeback auf der Tennis-Profitour wie ein begossener Pudel da. Nach dreimonatiger Verletzungspause musste der Davis-Cup-Spieler aus Hannover auf tiefem Sand einen schweren Dämpfer einstecken. Der 32-Jährige unterlag am Dienstag in seiner Auftaktpartie beim Münchner ATP-Turnier dem Kornwestheimer Simon Greul nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit mit 5:7 und 2:6. Damit schied der mit einer Wildcard gestartete Kiefer bei den mit 450 000 Euro dotierten BMW Open in der bayerischen Landeshauptstadt bereits früh aus. Sein erstes Spiel war zugleich sein letztes.

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“Bei so einem Schmuddelwetter war es nicht einfach. Es war unangenehm zu spielen, aber das soll keine Ausrede sein“, sagte Kiefer. Ein später Aufschlagverlust im ersten Satz und ein frühes Break seines Gegners im zweiten Durchgang brachten Kiefer auf die Verliererstraße. Bei andauerndem Nieselregen fand der Routinier auf dem von ihm sowieso ungeliebten Sandboden nie richtig ins Match hinein.

“Ich muss erstmal wieder die Automatismen reinbekommen, dann bin ich für die Zukunft zuversichtlich. Es bleibt mir nichts anderes als Ruhe und Geduld zu bewahren“, erklärte Kiefer. Nach einem umkämpften ersten Satz gab der einstige Weltklassespieler den zweiten recht deutlich ab. Für Greul war es der erste Erfolg im zweiten Duell mit Kiefer, der ihm das Tickets fürs Achtelfinale sicherte. Die Premiere 2009 in Stuttgart hatte noch Kiefer - ebenfalls auf Sand - gewonnen.

Kiefer schied als dritter von insgesamt elf deutschen Spielern im 32-köpfigen Hauptfeld aus - und teilte am Dienstag das Schicksal von Jungprofi Peter Gojowczyk. Der 20-Jährige stand gegen den erfahrenen Marcos Baghdatis zwar lange vor einer handfesten Überraschung. Am Ende aber erwies sich der Südeuropäer bei Gojowczyks Debüt auf der ATP-Tour doch als zu große Hürde. Der Eisenhofener unterlag dem an Nummer fünf gesetzten Zyprer unglücklich mit 6:3, 1:6 und 2:6, konnte aber erhobenen Hauptes vom Center Court marschieren.

Der Weltranglisten-31. Baghdatis schaffte Mitte des entscheidenden dritten Satzes ein Break gegen Gojowczyk, das der Deutsche nicht mehr wettmachen konnte. Durch drei Siege in der Qualifikation hatte er sich überhaupt erst ins Hauptfeld gespielt. In Benjamin Becker (Mettlach), Andreas Beck (Stuttgart) und Philipp Petzschner (Bayreuth) hatten bereits am Montag drei Deutsche den Sprung ins Achtelfinale geschafft.

dpa

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