K.o. in der sechsten Runde

Weltmeister Huck vermöbelt Arslan

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Marco Huck boxte Firat Arslan (l.) k.o.

Stuttgart - Profiboxer Marco Huck bleibt WBO-Weltmeister im Cruisergewicht. Er besiegte Firat Arslan. Die beiden Erzrivalen lieferten sich einen harten Schlagabtausch.

Der 29 Jahre alte Wahl-Berliner bezwang Samstagnacht in Stuttgart Herausforderer Firat Arslan mit technischem K.o. in der sechsten Runde. „Den ersten Kampf habe ich auf die leichte Schulter genommen. Aber jetzt habe ich alles für den Sieg getan und meinen Kritikern den Mund gestopft“, sagte der erfolgreiche Titelverteidiger. Huck feierte damit den zweiten Sieg gegen den türkischstämmigen Schwaben binnen 14 Monaten. Das erste Duell in Halle/Westfalen hatte er nur äußerst umstritten gewonnen.

Bei der Neuauflage vor 11 000 Zuschauern in der ausverkauften Hanns-Martin-Schleyer-Halle lieferten sich die beiden Erzrivalen einen erbitterten Schlagabtausch, in dem zunächst keiner entscheidende Vorteile für sich verbuchen konnte. In Runde sechs explodierte Huck jedoch förmlich und zwang seinen 14 Jahre älteren Widerpart nach einem Schlaghagel erstmals zu Boden.

Davon erholte sich der Herausforderer nicht mehr. Nach einem zweiten Niederschlag und weiteren harten Treffern brach der Ringrichter das nun einseitige Gefecht nach 1:56 Minuten der sechsten Runde völlig zu Recht ab.

Huck steht nunmehr bei 37 Siegen in 40 Profikämpfen. Er hält den Titel der WBO seit August 2009. Der in Donzdorf bei Göppingen lebende Arslan, der von 2007 bis 2008 WBA-Weltmeister war, musste die siebte Niederlage im 42. Kampf hinnehmen. Trotz der Niederlage will der Schützling von Trainer Dieter Wittmann seine Karriere im Sauerland-Boxstall fortsetzen.

dpa

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