Änderungen greifen schon im August

Formel 1: Weniger Technik-Hilfe für Piloten

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Besonders bei nasser Piste kommt es auf das fahrerische Können der Formel-1-Piloten an.

Silverstone - Sebastian Vettel und Co. werden in ihren Formel-1-Boliden wieder mehr auf sich selbst gestellt. Die technische Unterstützung wird verringert. Weitere Rennen könnten kommen.

Die Formel 1 reagiert auf die anhaltende Kritik an der Rennserie und schränkt in einem ersten Schritt die technische Hilfe für die Piloten ein. Schon im belgischen Spa (23. August) sollen die Fahrer vor allem beim Start wieder eher auf sich allein gestellt sein. Weitere Einschränkungen auch in Bezug auf spezifische Informationen für die Fahrer von der Box sollen bis ins Jahr 2016 umgesetzt werden. Diese Entscheidung der Strategiegruppe teilte der Weltverband FIA vor dem Großen Preis von Großbritannien mit.

„Die Maßnahmen geben dem Fahrer die volle Kontrolle über das Auto zurück und verbessern die Spannung und Unvorhersehbarkeit im Rennen“, hieß es in der Mitteilung.

Zusätzliche Rennen am Samstag im Gespräch

Auch die Umsetzung der Strafen für den unerlaubten Wechsel von Motorenelementen, die zuletzt für reichlich Verwirrung sorgte, soll vereinfacht werden. Ein entsprechender Antrag wird dem Motorsport-Weltrat zur Verabschiedung bei seiner Tagung in der kommenden Woche vorgelegt. Dort soll auch über Veränderungen des Auspuffsystems zur Steigerung der Lautstärke der Boliden entschieden werden.

Zur Diskussion stehen laut FIA derzeit zudem optische Veränderungen der Boliden zur Saison 2017 sowie Programmänderungen an den Rennwochenenden im kommenden Jahr. Laut Medienberichten wird hier auch über die Einführung eines zusätzlichen Sprintrennens am Samstag beraten.

SID

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