Deutsche Reiter holen in Genf auf

Ehning jetzt schon Dritter

P. Weishaupt

GENF (dpa) · Die Aufholjagd hat begonnen: Drei deutsche Springreiter haben sich gestern Abend bei der zweiten von drei Teilprüfungen des Weltcup-Finals nach vorne geschoben.

Am besten platziert ist Marcus Ehning, der nach dem vierten Rang im Stechen auf Platz drei der Gesamtwertung vorgerückt ist. Vor den beiden Runden morgen führt der US-Amerikaner McLain Ward mit Sapphire vor seinem Landsmann Mario Deslauriers mit Urico.

„Das war super“, meinte Bundestrainer Otto Becker: „Drei von vier Mann im Stechen, das kann sich sehen lassen. Alle sind super geritten, alle Pferde gut gesprungen.“ Zweitbester deutscher Starter nach Ehning ist Marco Kutscher (Riesenbeck), der mit Cash auf Rang acht liegt. Ludger Beerbaum (Riesenbeck) mit Gotha ist Zehnter. Philipp Weishaupt leistete sich mit Catoki einen Abwurf und verpasste die entscheidende Runde – aber Becker lobte den 24-Jährigen, der nun auf Platz 13 liegt. „Das ist seine erste Meisterschaft, dafür war’s gut.“

Nach dem wenig begeisternden Auftakt im Zeitspringen zeigten sich die deutschen Reiter bei der Prüfung mit Stechen stärker und erfüllten zumindest im Normalparcours das Motto von Ludger Beerbaum: „Eine Null-Runde – und der Ball ist wieder im Spiel.“ Das galt zunächst auch für den viermaligen Olympiasieger selbst, der mit Gotha fehlerfrei ins Stechen einzog, sich dann allerdings einen Abwurf einhandelte.

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