"Habe ein ruhiges Gewissen"

Doping: Olano leugnet Epo-Konsum

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Abraham Olano bezweifelt die Analysen aus Frankreich.

Madrid - Spaniens ehemaliger Radstar Abraham Olano (42) ist trotz des Auftauchens seines Namens auf der Liste der Epo-Doper bei der Tour de France 1998 meilenweit von einem Geständnis entfernt.

 „Es ist beschämend, dass man abgeurteilt wird, ohne anwesend zu sein. Nach so vielen Jahren war das Mindeste, was ich erwarten konnte, dass man sich mit mir in Verbindung gesetzt hätte, um festzustellen, ob die Probe tatsächlich von mir stammt `, sagte der Vuelta-Sieger des selben Jahres: `Ich habe ein ruhiges Gewissen.“

Zudem habe der Straßen-Weltmeister von 1995 „totales Vertrauen in die Mannschaft von 1998, Banesto“, sagte Olano: „Damals musste ich ja aufgeben, nachdem ich gestürzt war. Das war vor dem ganzen Theater. Ich habe Zweifel an dem, was in Frankreich gesagt wurde. Niemand hat mir etwas gezeigt, von dem behauptet wird, es gehöre mir.“

Vuelta-Organisator löst Vertrag auf

Obwohl er seine Unschuld beteuert, hat der Doping-Bericht bereits erste Konsequenzen für Olano. Im Zuge der Enthüllungen in Frankreich muss er seinen Posten als Technischer Direktor der Spanien-Rundfahrt räumen. Wie die Sporttageszeitung „Marca“ berichtet, hat Vuelta-Organisator Unipublic den seit 2004 laufenden Kontrakt mit dem früheren Radstar aufgelöst.

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SID/dpa

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